Nachthimmel Milchstraße Sternschnuppe

Was ist der Unterschied zwischen Meteoroid, Meteorit und Meteor?

Marinela Potor
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Meteoroid und Meteorit? (Foto: Pixabay / Free-Photos)

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Was ist der Unterschied zwischen Meteoroid und Meteorit? Und was ist dann ein Asteroid? Die Begrifflichkeiten rund um diese Himmelsobjekte können ganz schön verwirrend sein. Wir erklären, was die Begriffe bedeuten und wo die Unterschiede liegen.

Man muss kein Astrophysiker sein, um sich an Sternschnuppen zu erfreuen. Das Leuchtereignis am Nachthimmel ist auch ohne Fachwissen einfach schön anzuschauen.

Doch wenn Experten über das Phänomen sprechen, benutzen sie Fachbegriffe wie Meteoroid, Meteorit oder Asteroid. Die Begriffe klingen alle sehr ähnlich, beziehen sich aber teilweise auf ganz unterschiedliche Dinge.

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Da kann man auch mal schnell durcheinander kommen. Der folgende Mini-Guide soll dir daher dabei helfen, den Überblick zu behalten.

Meteoroid

Meteoroiden (manchmal auch Meteoriden genannt) sind kleine Objekte, die sich in der Umlaufbahn der Sonne befinden. In Fachkreisen werden sie als interplanetarer oder kosmischer Schutt bezeichnet. Tritt ein Meteoroid in die Erdumlaufbahn ein, verglüht er dabei meist vollständig. Das ist das, was du als Sternschnuppe kennst.

Meteor

Der Fachausdruck für eine Sternschnuppe, also für das Leuchtphänomen, das du am Sternenhimmel beobachten kannst, ist „Meteor“. Ein Meteor entsteht also, wenn ein Meteoroid verglüht.

Während ein Meteoroid also lediglich das Objekt bezeichnet, bezieht sich das Wort „Meteor“ allein auf die Leuchterscheinung.

Meteorit

Wenn ein Meteoroid nach dem Eintritt in die Erdumlaufbahn nicht vollständig als Meteor verglüht, sondern in den Erdboden einschlägt, spricht man von einem Meteorit.

Das kommt im Schnitt etwa vierzehnmal pro Jahr vor. Meteoriten sind meist klein, wiegen wenige Gramm und schlagen fast immer in unbewohnte Gebiete oder Gewässer ein. Es gibt aber auch größere Meteoriten, die bis zu 100 Kilogramm wiegen können.

Asteroid

Ein Asteroid ist wie auch der Meteoroid ein Himmelsobjekt, das um die Sonne kreist. Asteroiden sind aber größer als Meteoroiden und werden daher manchmal auch Planetoiden genannt.

Das sollte man aber nicht mit einem Zwergplaneten verwechseln. Asteroiden haben weniger Masse als Zwergplaneten und während Zwergplaneten eine runde Form haben, sind Asteroiden sehr unregelmäßig geformt.

Komet

Auch bei Kometen handelt es sich um unregelmäßig geformte Himmelskörper, die sehr klein und instabil sind und zum größten Teil aus Wassereis bestehen.

Sie bestehen aus drei Teilen: dem Nukleus (dem harten Kern), der schalenförmigen Koma (einer staubigen Wolke um den Nukleus) und dem Schweif.

Kometen fliegen relativ nah um die Sonne herum und verlieren dabei kontinuierlich einen Teil ihrer Masse. Die Koma und der Schweif sind nur dann als Leuchtphänomen sichtbar, wenn der Komet in der Nähe der Sonne ist.

Meteorstrom

Ein Meteorstrom (auch Meteorschwarm genannt) kann entstehen, wenn die Erde auf ihrer Sonnenumlaufbahn in die Nähe einer Kometenbahn gerät oder diese kreuzt. Innerhalb dieser Materiewolke kommt es gehäuft zu Meteoren.

Dies passiert häufig in regelmäßigen Abständen, sodass wir gewisse Meteorströme (zum Beispiel die Perseiden im August) zur immer gleichen Jahreszeit sehen können

Wie intensiv diese Meteorströme sind, hängt unter anderem davon ab, wie alt sie sind oder wie nah die Erde an sie herankommt. Besonders intensive Meteorströme nennt man Meteorschauer.

Meteorschauer

Meteorströme mit besonders hoher Aktivität nennen Fachleute Meteorschauer. Auch hier gibt es Unterschiede. Bei einigen Meteorschauern wie den Lyriden im April gibt es lediglich zu zehn bis 15 Meteore pro Stunde.

Die aktiveren Meteorschauer wiederum produzieren zwischen 50 und 100 Meteore pro Stunde.

Meteorsturm

Meteorstürme werden meist von jungen Meteorströmen erzeugt. Sie treten, genau wie Meteorströme, dann ein, wenn die Erde die Umlaufbahn eines Meteorsturmes kreuzt.

In einigen Fällen kann auch dies ein regelmäßiges Ereignis sein. In anderen Fällen wiederum ist es auch möglich, dass sie nur sehr selten eintreten oder auch nur ein einziges Mal.

Meteorstürme sind schmaler als Meteorströme, was es ebenfalls schwieriger macht sie zu beobachten. Oft muss man dazu an einem ganz spezifischen Ort auf der Erde sein und auf einen klaren Nachthimmel hoffen. November gilt als der beste Monat, um Meteorstürme zu sehen.

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.