Tesla Model 3, versteckte Funktionen bei Tesla, Tesla Eastereggs

Dein Tesla könnte schon „bald“ mit Passanten sprechen – im Ernst!

Marinela Potor
Auch dein Tesla hat einige lustige Features, die du garantiert noch nicht kennst. (Foto: Tesla)

Dein Tesla könnte bald mit Passanten sprechen! Das ist kein Scherz. Denn genau das hat Tesla-Chef Elon Musk jetzt auf Twitter angekündigt. 

Wenn es einen Preis für CEOs mit ausgefallene Ideen gäbe, hätte Elon Musk ihn mit Sicherheit mehrmals abgeräumt. Da wären beispielsweise so seltsame Produkte wie das Tesla-Surfbrett oder der (Nicht-)Flammenwerfer der Boring Company zu nennen.

So überrascht es nicht, dass der Tesla-Chef jetzt schon wieder einen seltsamen Einfall hatte. Elon Musk kündigte nämlich an: Künftig werden die Autos von Tesla sprechen können.

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Dieser Tesla kann sprechen

Wie das genau aussehen könnte, demonstrierte Musk mit einem Video auf Twitter. Darin fährt ein roter Tesla Model 3 vorbei und sagt – mit einer Stimme, die irgendwie an das sprechende Knight-Rider-Auto KITT erinnert: „Steh da nicht einfach nur so herum. Spring rein!“

Tesla sprechen, Elon Musk, Twitter
Foto: Screenshot / Twitter

Mehr als nur Witze machen

Woher genau die Stimme kommt und ob es sich dabei nur um eine Aufnahme handelt, ist nicht zu erkennen. Doch die Reaktion der Nutzer zeigt, dass der Humor bei vielen gut ankommt. Viele freuen sich einfach – neben der „Furz-Funktion“ über ein weiteres lustiges Feature in ihren Teslas.

Doch natürlich hat ein Tesla, der sprechen kann, auch mehr zu bieten als nur Witze.

Auf Nachfrage eines Nutzers sagte Elon Musk zum Beispiel, dass man die Sprechfunktion auch gut mit dem „Sentry Mode“ kombinieren könnte.

Der „Sentry Mode“ ist ein Sicherheitsfeature für Diebstahlschutz bei Tesla. Wenn Tesla-Fahrer ihn einschalten aktivieren sie damit auch ein Alarmsystem. Dabei beobachten Kameras und Sensoren das Geschehen um das Fahrzeug und zeichnen verdächtiges Verhalten auch auf.

Nähert sich Beispielsweise ein Passant an das Auto und lehnt sich an, schaltet sich das Alarmsystem von „Standby“ zum „Warn-Modus“. Dabei werden dem Passanten auf Displays Warnungen angezeigt und mitgeteilt, dass er gefilmt wird.

Sollte eine Person tatsächlich versuchen in das Auto einzubrechen, schaltet der Tesla sich in Alarm-Modus. Dabei leuchtet der Display stark auf und aus allen Lautsprechern dröhnt es in voller Lautstärke. Gleichzeitig bekommt der Autobesitzer eine Warnung auf seine Tesla-App*.

Theoretisch könnten Teslas also künftig die Diebe auch noch anbrüllen.

Sprachfunktion bei fahrerlosen Taxis von Tesla?

Doch einige glauben, dass noch mehr hinter den sprechenden Teslas stecken könnte. So spekuliert unter anderem das Magazin „The Verge“, dass die Sprachfunktion ein Hinweis auf Teslas langfristige Pläne zu einer fahrerlosen Taxiflotte sein könnte.

Schließlich haben auch die Robotertaxis von Waymo eine solche Funktion, bei der das Fahrzeug mit den Passagieren kommunizieren kann. Ein Tesla, der sprechen kann, würde also gut zu Elon Musks Plänen zu fahrerlosen Autos passen.

Doch wann genau das Feature eingeführt wird, ist unklar. Das Wort „bald“ kann bei Elon Musk nämlich manchmal nur einige Monate und andere Male einige Jahre heißen.

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.