Cora Flugtaxi, Wisk Aero, Kitty Hawk

Wird „Cora“ das erste Flugtaxi, das Passagiere ohne Pilot transportiert?

Marinela Potor
Dieses Flugtaxi will Geschichte schreiben. (Foto: Screenshot / Facebook)

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Lange wurde es uns versprochen. Jetzt könnte es bald soweit sein. Das Unternehmen Wisk Aero von Kitty Hawk und Boeing will bald sein autonomes Flugtaxi „Cora“ ohne Piloten mit Passagieren in Neuseeland testen. 

Wir haben es ja vorhergesagt: 2020 wird es ernst mit den Flugtaxis. Jüngstes Beispiel: Boeing und Kitty Hawk wollen in einem Kooperationsprojekt das autonome Flugtaxi „Cora“ in Neuseeland erstmals mit Passagieren an Bord testen.

Flugtaxi „Cora“ hat prominente Gründer

Darauf haben sich jetzt die Unternehmen mit der Neuseeländischen Regierung verständigt. Während der Flugzeugbauer Boeing den meisten sicherlich bekannt ist, sind Kitty Hawk und Cora mittlerweile ebenfalls bekannte Größen in der Flugtaxi-Branche.

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Hinter Kitty Hawk steckt der Google Mitgründer Larry Page, der das Unternehmen 2010 ins Leben rief. „Cora“ wiederum ist das Flugtaxi, das das Unternehmen mithilfe von Sebastian Thrun entwickelt hat. Der KI-Experte ist ebenfalls für die fahrerlosen Autos von Google zuständig.

Bereits 2018 hatte Kitty Hawk angekündigt, mit Cora Testflüge in Neuseeland starten zu wollen. Das langfristige Ziel ist es, eine autonome Flugtaxi-Flotte zu starten.

Doch lange Zeit fehlte Kitty Hawk dafür der strategische Branchenpartner. Den hat man nun wohl mit Boeing gefunden. Daraus entstand das gemeinsam Unternehmen Wisk Aero.

Selbstfliegende Lufttaxis per App bestellen

Zusammen möchte man nun einen elektrischen Flugtaxi-Dienst starten, den Nutzer bei Bedarf per App bestellen können. Zudem soll Cora auch autonom, also ganz ohne menschlichen Piloten, fliegen.

Angeblich hat Cora unter Wisk schon über 1.000 Testflüge absolviert. Nun sollen also in Neuseeland Versuche mit Passagieren starten. Dazu hat das Unternehmen jetzt ein Abkommen mit der neuseeländischen Regierung unterschrieben.

Auch deutsche Unternehmen wie Volocopter oder Lilium verfolgen ähnliche Ziele, genauso wie Uber. Noch ist nicht klar, ob die Flugtaxis langfristig eine Bereicherung für den Transport in Städten ist oder, wie auch schon Hubschrauber, eher ein Luxusangebot für wohlhabende Städter.

Wann genau Wisk seine Tests in Neuseeland starten möchte, ist noch unklar.

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.