ICE, Zug, Deutsche Bahn, Fernverkehr, Ruheabteil

Das ist das Ruheabteil! Ist das so schwer?

Christian Erxleben
Für einen besseren Handyempfang in ICEs testet die Bahn eine "Löcherfolie". (Foto: Pixabay / holzijue)

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Ich fahre gerne und häufig mit dem Zug. Wenn ich im Fernverkehr mit dem ICE unterwegs bin, reserviere ich mir stets einen Platz im Ruheabteil. Doch es gibt immer wieder Menschen, die die Bedeutung des Wortes „Ruhe“ offenbar nicht verstehen. Ein Kommentar.

Ich liebe Musik. Sie ist ein essenzieller Bestandteil meines Lebens. Ich höre fast den ganzen Tag lang Musik – am liebsten Reggaeton. Das beginnt übrigens schon damit, dass ich selbst für den fünfminütigen Weg zum Bäcker meine Kopfhörer auspacke.

Ein Leben ohne Musik ist für mich nicht vorstellbar. Ganz ehrlich: Ich habe nicht einmal etwas dagegen, wenn jemand in der Öffentlichkeit laut über seine Boxen seine Songs genießt. Doch es gibt eine Ausnahme: das Ruheabteil im ICE!

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Das Ruheabteil: ein Ort der Entspannung

Das Ruheabteil ist so etwas wie der heilige Gral der Entspannung für Zugfahrer. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Menschen sehe ich in der Regel keinen Vorteil darin mit dem Flugzeug zu fliegen und ein eigenes Auto besitze ich ebenfalls nicht.

Dementsprechend viel Geld verdient die Deutsche Bahn mit mir. Besonders auf dienstlichen Reisen – aber auch wenn ich privat unterwegs bin – kaufe ich mir, wenn möglich, stets eine Sitzplatzreservierung im Ruheabteil. Denn in absoluter Stille lässt es sich einfach besser arbeiten oder entspannen – je nachdem.

Und sogar die Deutsche Bahn selbst bezeichnet den Ruhebereich als Ort der „Ruhe und Entspannung“. Im Detail heißt es dazu:

In diesem Bereich sind Handytelefonate, Klingeltöne, lautes Musikhören (auch via Kopfhörer) oder sonstige lärmende Tätigkeiten nicht erwünscht.

Wissen Sie eigentlich, wo Sie sitzen?

Eine Reise im Ruheabteil verspricht also eigentlich einen glückseligen Aufenthalt. Keine nervigen Gespräche, keine lautstarken Telefonate und keine Kaffee-Kränzchen von ein paar Seniorinnen, die mit Sekt den Ausflug zum Fernsehgarten feiern wollen.

Die Realität sieht leider anders aus. Zugegeben: Die Deutsche Bahn könnte ihre Ruhezonen besser kennzeichnen. Die paar Aufkleber lassen sich leicht übersehen – zumindest, wenn man denn unbedingt möchte.

Trotzdem sollte den Business-Vieltelefonierern nach ein paar eindeutigen Augenkontakten und einem freundlichen Hinweis klar sein: Hier herrscht Ruhe! Da jedoch schon drei Minuten nach dem Hinweis das nächste ewige Gespräch beginnt, geht es manchmal nicht anders.

Dann ist der Zeitpunkt gekommen, um den Leuten einmal lautstark zu erklären, dass sie gerne telefonieren können. Im Gang.

Es geht dabei einerseits darum, dass es wie oben beschrieben eine offizielle Anweisung der Deutschen Bahn ist. Andererseits sind diese Lärmmacher einfach eine Frechheit, weil sie sich selbstbestimmt und egoistisch über ihre Mitreisenden stellen. Diese Form der Intoleranz ist nicht akzeptabel.

Wenn du also demnächst einmal im Ruheabteil eines ICE einen Anschiss mitbekommst, kann es sein, dass ich das bin. Denn in einem ICE gibt es nichts Schlimmeres als Menschen, die im Ruheabteil telefonieren – okay, bis auf eine mehrstündige Verspätung vielleicht.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.