Google, YouTube, Russland, Google Play Store

YouTube und Google pausieren zahlungsbasierten Dienst in Russland

Fabian Peters
unsplash.com/ Solen Feyissa

Anzeige

YouTube und Google Play setzen ihren zahlungsbasierten Dienst in Russland aus. Bereits zuvor kündigte Mutterkonzern Alphabet an, Online-Werbung in Russland als Reaktion auf den Ukraine-Krieg zu pausieren. Den aktuellen Schritt begründet der Konzern derweil mit der sanktionsbedingten Störung des Zahlungssystems. 

YouTube und Google Play pausieren ihren zahlungsbasierten Dienst in Russland. Laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Google Play Stores können Nutzer:innen in Russland demnach weder Apps und Spiele kaufen noch ihre Abonnements bezahlen.

Gleiches gilt zudem für In-App-Käufe über den Google Play Store. Kostenlose Apps seien jedoch weiterhin verfügbar. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, begründen die beiden Unternehmen den Schritt mit der sanktionsbedingten Störung des Zahlungssystems in Russland.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Auch Facebook und Twitter schränken Werbeanzeigen ein

Als Reaktion auf den Ukraine-Krieg hatten Google und YouTube erst kürzlich den Verkauf von Online-Anzeigen in Russland gestoppt. Auch Facebook und Twitter kündigten zuvor ähnliche Schritte an. Beide Unternehmen haben ihre Werbeanzeigen in Russland vorübergehend pausiert.

Laut Reuters teilten Google Play und YouTube nun mit, ihren zahlungsbasierten Dienst in einem weiteren Schritt einzuschränken. Das Unternehmen äußerte diesbezüglich:

Als Folge davon weiten wir diese Pause nun auf alle unsere Monetarisierungsfunktionen aus, einschließlich YouTube Premium, Channel Memberships, Super Chat und Merchandise, für Zuschauer in Russland.

YouTube: Werbeeinnahmen von Usern außerhalb Russlands weiterhin möglich

YouTube-User seien dem Vernehmen nach jedoch weiterhin in der Lage, Einnahmen von Zuschauer:innen außerhalb Russlands zu generieren. Entsprechende Werbeeinnahmen und kostenpflichtige Funktionen wie das Google-Feature Super-Chat sowie der Verkauf von Merchandise-Artikeln seien weiterhin möglich.

Gleiches gilt für kostenlose Apps im Google Play Store. Auf einer offiziellen Support-Webseite beantwortet Google diesbezüglich außerdem potenzielle Fragen von Entwickler:innen. Das Unternehmen wolle die zahlungsbasierten Dienste von YouTube und Google Play zunächst für die „kommenden Tage“ pausieren und anschließend über die weiteren Schritte entscheiden.

Auch interessant: 

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Teile diesen Artikel
Chefredakteur
Folgen:
Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).