Mikroplastik, Plastik, Plastik-Filter

WWF-Analyse: Plastik-Verschmutzung kommt Entwicklungsländern teuer zu stehen

Felix Baumann
Unsplash.com/ Erik Mclean

Laut einer Untersuchung des World Wide Fund For Nature (WWF) kommt die globale Plastik-Verschmutzung Entwicklungsländern deutlich teurer zu stehen als Industrienationen. 

Plastik hat die Welt verändert. Denn fast noch nie war ein Produkt so kostengünstig und einfach herstellbar wie Plastik. Gleichzeitig ist das Material äußerst praktisch und widerstandsfähig. Doch all diese Annehmlichkeiten scheinen sich immer mehr zu rächen – vor allem für Entwicklungsländer.

Denn während wohlhabende Länder von der Produktion profitierten, leiden immer mehr arme Regionen durch die globale Plastik-Verschmutzung. Eine Analyse des Word Wide Fund of Nature (WWF) zeigt nun, welche Kosten das Material über seinen kompletten Lebenszyklus verursacht. Dieser umfasst die Produktion, Nutzung und Entsorgung. Die Ergebnisse sind besorgniserregend.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

WWF sieht hohe Kosten durch Plastik in ärmeren Ländern

Die Untersuchung offenbart, dass Länder mit einem geringen bis mittleren Einkommen bis zu achtmal höhere Kosten zu tragen haben als wohlhabende Regionen. Zusätzlich sind die Gesundheitsrisiken für die Einwohner von Ländern wie Brasilien, Äthiopien, Fidschi und Indien besonders kritisch. Denn die lokalen Regierungen ergreifen kaum Maßnahmen gegen die Verschmutzung.

Folglich besitzen diese Länder nicht ausreichend Kapazitäten, um den anfallenden Abfall zu verwerten. Die Kontamination der Umwelt und teilweise giftige Emissionen sind die Folge. Eine Trendwende scheint zeitnah nicht absehbar. Der WWF appelliert daher an den Ausbau der Infrastruktur in armen Ländern und eine Reduzierung der Abfallberge.

Entsorgung kostet in wohlhabenden Ländern kaum Geld

Für die durchgeführte Untersuchung griff der WWF auf verschiedene Werte zurück. Neben den Kosten für die Produktion von Plastik flossen auch Daten zum Abfallmanagement und für entstehende Emissionen in die Rechnung ein. Durch die unsachgemäße Entsorgung von Plastik entstehen in Ländern mit geringem oder mittlerem Einkommen Kosten in Höhe von 149 US-Dollar pro Kilogramm. In reichen Regionen sind es lediglich 17 US-Dollar pro Kilogramm.

Doch die ermittelten Werten dürften nicht einmal alle Kosten enthalten. Denn der WWF berücksichtigt nur die größten Kostenpositionen für die verschiedenen Nationen. Diese umfassen etwa die Reinigung von maritimen Ökosystemen, Ausfälle in der Fischerei oder Aufwände, um Trinkwasser wieder zu befreien.

Auch interessant:

🤝 Zins-Knaller bei Rediem Capital

Eröffne jetzt dein kostenloses Rediem Capital Festgeld und erhalte 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
(Junior) Social Media Manager*in (m/w/d) – Be...
Digital Vision Academy in Berlin
Performance Marketing Lead (m/w/d) – Pa...
NILO HAMBURG Inh. Niclas Tretschock in Meerbusch
Trainee Online Marketing Manager (m/w/d) Schw...
Finnwaa GmbH in Jena
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.