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Musk-Angebot an OpenAI veröffentlicht – das sind die Details

Maria Gramsch
Steve Jurvetson, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

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Elon Musk hat gemeinsam mit einem Investoren-Konsortium eine Offerte für die Übernahme von OpenAI abgegeben. Nun wurde das Angebot veröffentlicht. Wir verraten dir die wichtigsten Details. 

Elon Musk hat zusammen mit einer Gruppe von Investoren ein Übernahmeangebot für ChatGPT-Konzern OpenAI in Höhe von 97,4 Milliarden US-Dollar abgegeben. OpenAI-Chef Sam Altman lehnte bereits ab.

Doch was genau steckt in dem Kaufangebot von Musk und seiner milliardenschweren Investorengruppe? Wir haben uns die mittlerweile veröffentlichte Offerte genauer angeschaut.

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Das steht im Musk-Angebot für OpenAI

Das Investoren-Konsortium um Elon Musk, zu dem unter anderem die Kapitalgeber Baron Capital Group und Vy Capital gehören, bietet OpenAI für die Übernahme 97,375 Milliarden US-Dollar an. Der gesamte Kaufpreis soll demnach „in bar gezahlt“ werden.

Das erscheint bemerkenswert, wenn man die vergangenen Transaktionen von Elon Musk betrachtet. So hat er sich bei der Twitter-Übernahme im Jahr 2022 beispielsweise 13 Milliarden US-Dollar von Banken geliehen.

Doch Musk wird bei einer möglichen Übernahme von OpenAI kaum sein Privatvermögen einsetzen, das derzeit auf rund 400 Milliarden US-Dollar geschätzt wird und größtenteils aus Aktien besteht. In dem Übernahmeangebot werden sieben Investoren beim Namen genannt, darunter auch Musks KI-Firma x.AI sowie weitere ungenannte „andere“.

Befristetes Angebot

Das Übernahmeangebot für OpenAI ist nicht auf unbestimmte Zeit gültig. Denn aus dem milliardenschweren Kaufangebot geht ein konkretes Verfallsdatum hervor.

Demnach steht das Angebot bis zum 10. Mai 2025, falls das Geschäft nicht vorher abgeschlossen wird. Die Frist ende vorzeitig, wenn beide Seiten sich einigen, die Gespräche zu beenden oder OpenAI das Angebot formell und schriftlich ablehnt.

OpenAI-Chef Sam Altman hat das Angebot von Musk und seinen Investoren zwar bereits öffentlichkeitswirksam abgeschmettert. Eine formelle Ablehnung durch den OpenAI-Vorstand steht jedoch noch aus. Das könnte daran liegen, dass Vorstände in der Regel verpflichtet sind, Kaufangebote dieser Art rechtlich zu bewerten.

Musk will Einblicke in Geschäftsunterlagen von OpenAI

Bevor der Deal über die Bühne gehen kann, wollen Musk und sein Konsortium die Finanz- und Geschäftsunterlagen von OpenAI einsehen und prüfen. Das Unternehmen soll außerdem seine Belegschaft für Interviews zur Verfügung stellen.

Dabei handelt es sich zwar um ein normales Vorgehen. Allerdings könnte Musk – und somit auch sein OpenAI-Konkurrenzunternehmen x.AI – Zugriff auf sensible interne Daten des ChatGPT-Konzerns erhalten.

Wie aus einer Gerichtsakte hervorgeht, will Musk sein Angebot zurückziehen, wenn der Vorstand sich verpflichtet, OpenAI als gemeinnützige Organisation zu erhalten. Allerdings widerspricht das Angebot der Klageschrift von Elon Musk, in der es heißt, dass die Non-Profit-Organisation des Unternehmens nicht wieder in private Hände überführt werden könne.

OpenAI-Chef Sam Altman hat das Angebot von Musk auch deshalb zurückgewiesen, weil es die geplante Umwandlung von OpenAI in ein gewinnorientiertes Unternehmen verzögern würde. Musk hingegen versucht derzeit, diese Umwandlung mit einer Klage zu verhindern.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.