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Shopping-KI: ChatGPT gibt jetzt Produktempfehlungen

Maria Gramsch
OpenAI (Screenshot)

ChatGPT kann künftig auch Produktempfehlungen ausgeben. Damit tritt OpenAI in direkte Konkurrenz zu Google Shopping. 

Seit der Veröffentlichung von ChatGPT im Jahr 2022 ist der Chatbot stetig weiter gewachsen. Allein im März 2025 wurde die KI rund 4,5 Milliarden mal aufgerufen. Das entspricht einem Anstieg von 16,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Die Zahl könnte sich in den kommenden Monaten weiter steigern. Denn OpenAI hat Produktempfehlungen bei ChatGPT in Form einer neuen Shopping-Funktion vorgestellt.

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Wie funktionieren Produktempfehlungen bei ChatGPT?

Das Unternehmen will mit der neuen Funktion „das Einkaufen einfacher und schneller“ machen. Nutzer können künftig Produkte bei ChatGPT finden und dort auch direkt miteinander vergleichen.

Für den Vergleich stellt ChatGPT unter anderem visuelle Produktdetails zur Verfügung. Auch Preise und Bewertungen anderer Kunden sind in den Ergebnissen enthalten. Außerdem erhalten Nutzer direkte Links zum Kauf der gesuchten Produkte.

In einer Demo zeigt OpenAI eine mögliche Suchanfrage, die künftig bei ChatGPT zu einem Produktvergleich führt: „Welche ist die beste Espressomaschine unter 200 US-Dollar, die dem Geschmack des italienischen Kaffees nahe kommt?“

Der KI-Chatbot schlägt daraufhin mehrere Modelle vor, liefert dazu Fotos sowie die entsprechenden Preise und Links. Über diese gelangen Nutzer direkt zum Verkäufer, denn die Käufe selbst werden nicht direkt bei ChatGPT abgewickelt.

Verdient OpenAI Geld mit den Empfehlungen?

OpenAI betont, dass ChatGPT die Produktergebnisse „unabhängig“ auswählt und es sich dabei nicht um Anzeigen handelt. Der US-Konzern verdient mit dem neuen Feature also erst einmal kein Geld. Damit unterscheiden sich die Ergebnisse beispielsweise zu Google Shopping. Denn dort können Kunden für die prominente Platzierung ihrer Produkte bezahlen – ein lukratives Geschäft für Google.

Ob auch OpenAI die Produktempfehlungen bei ChatGPT in Zukunft für die Monetarisierung nutzen wird, ist bislang noch offen. Produktchef Adam Fry sagte gegenüber Wired, dass sich das Unternehmen zunächst erst einmal auf das Benutzererlebnis und die Weiterentwicklung von ChatGPT-Shopping konzentrieren will.

Für OpenAI hätten derzeit qualitativ hochwertige Empfehlungen oberste Priorität. In Zukunft könnte es allerdings sein, dass der US-Konzern verschiedene Affiliate-Modelle ausprobiert. Die neue Funktion bei ChatGPT ist zunächst einmal nicht für alle Produktkategorien verfügbar. Zunächst sollen Nutzer Produkte aus den Bereichen Elektronik, Mode, Kosmetik und Haushaltsartikel vergleichen können.

Laut OpenAI seien die Produktempfehlungen überall nutzbar, „wo ChatGPT verfügbar ist“. Das gilt neben Nutzern mit Plus- oder Pro-Abo auch für Nutzer ohne Abonnement – selbst ohne Login. Damit könnte OpenAI nicht nur Google Konkurrenz machen, sondern auch Vergleichsportalen wie Idealo oder Check24 gefährlich werden.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.