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Festkörperbatterie: Huawei glaubt an Elektroautos mit 3.000 km Reichweite

Maria Gramsch
Bild: Mit ChatGPT generiert (KI).

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Entwicklungen in der Batterietechnologie gelten als ein zentraler Schlüssel für das Gelingen der Energiewende. Mit einer neuen Festkörperbatterie könnte Huawei die Reichweite von Elektroautos auf bis zu 3.000 Kilometer steigern. Ein entsprechendes Patent wurde bereits eingereicht.

Die Batterietechnologie stellt ein Bindeglied zwischen Produktion und Nutzung von sauberer Energie dar und gilt deshalb als wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Energiewende. Denn je leistungsfähiger, günstiger und nachhaltiger Batterien werden, desto schneller kann die Energiewende gelingen.

Vor allem die Elektromobilität ist auf Fortschritte in diesem Bereich angewiesen. Denn mit steigender Reichweite und sinkenden Ladezeiten werden Elektroautos attraktiver für den Massenmarkt.

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Mit einer neuartigen Festkörperbatterie will Huawei nun offenbar einen großen Fortschritt in der Batterietechnologie erzielt haben. Das chinesische Unternehmen hat Berichten zufolge ein Patent für eine sulfidbasierte Festkörperbatterie eingereicht, die mit einer Reichweite von bis zu 3.000 Kilometern und ultraschnellem Laden in nur fünf Minuten die Elektromobilität revolutionieren könnte.

Kann Huawei die Reichweite von Elektroautos steigern?

In seinem Patent beschreibt der Huawei eine Festkörperbatterie mit Energiedichten zwischen 400 und 500 Wattstunden pro Kilogramm. Damit würde diese sulfidbasierte Festkörperbatterie zwei- bis dreimal so viel Leistung speichern können wie herkömmliche Lithium-Ionen-Zellen.

Das könnte es ermöglichen, die Reichweite von Elektroautos auf bis zu 3.000 Kilometer auszuweiten. Zusätzlich soll die Ladezeit mit fünf Minuten enorm gesenkt werden können.

Dabei handelt es sich natürlich erst einmal nur um theoretische Zahlen. Denn auch die Ladeinfrastruktur müsste entsprechend ausgebaut und umfangreich verfügbar gemacht werden.

So sollen Batterien sicherer werden

Huawei soll in seiner Patentanmeldung außerdem eine neue Methode vorgestellt haben, um Festkörperbatterien sicherer und haltbarer zu machen. Denn bei Sulfid-basierten Batterien gibt es vor allem Probleme bei der elektrochemischen Stabilität, die eine Kommerzialisierung bisher verhindert haben.

Das Unternehmen will deshalb mithilfe der Dotierung von Sulfid-Elektrolyten mit Stickstoff künftig Nebenreaktionen an der Lithium-Grenzfläche verhindern. Das soll vermeiden, dass es an der Kontaktstelle zwischen Lithium und Elektrolyten zu chemischen Reaktionen kommt, die Batterien bislang schnell altern oder sogar gefährlich werden lassen.

Diese Grenzfläche gilt als besonders problematisch in der Entwicklung moderner Festkörperbatterien. Huawei will genau hier ansetzen – um die Lebensdauer der Batterien zu verlängern und ihre Sicherheit deutlich zu erhöhen.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.