Trade Republic Private Equity Risiken

Trade Republic: Die Risiken von Private Equity-Investments

Maria Gramsch
Bild: Trade Republic

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Seit Mitte September können Klein­anleger bei der Online-Bank Trade Republic Investitionen in Private-Equity-Fonds tätigen. Doch das ist mit einigen Risiken verbunden – wir erklären dir die Einzelheiten.

Zahlreiche Unternehmen weltweit sind nicht an der Börse notiert – es gibt von ihnen also keine Aktien, in die man investieren oder mit denen man handeln kann. Dazu zählen nicht nur viele mittelständische Betriebe in Deutschland, sondern auch große internationale Firmen.

Dennoch gibt es Möglichkeiten, sich an diesen Unternehmen zu beteiligen – mit der Hilfe von Private-Equity-Fonds. Diese Fonds investieren in nicht börsennotierte Unternehmen, also Firmen, die keine Aktien ausgeben.

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Normalen Anleger blieben diese Investitionen jedoch meist verschlossen. Denn für den Einstieg sind meist große Geldsummen nötig, die nicht selten bei mindestens 100.000 Euro starten.

Die Online-Bank Trade Republic möchte das jedoch ändern und bietet deshalb seit Mitte September 2025 auch Kleinanlegern die Möglichkeit, bereits ab einem Euro in Private-Equity-Fonds zu investieren.

Dabei wirbt die Bank mit einer jährlichen Marktzielrendite von zwölf Prozent. Doch Investitionen in Private Equity birgt auch Risiken – darauf solltest du achten, wenn du bei Trade Republic investieren möchtest.

Trade Republic: Auf diese Risiken solltest du bei Private Equity achten

Für das Investment hat Trade Republic eine strategische Partnerschaft mit den Private-Equity-Firmen Apollo aus den USA und EQT aus Schweden geschlossen. Zusammen bieten die Unternehmen Kleinanlegern die Möglichkeit über sogenannte European Long-Term Investment Funds (ELTIF) in „Private Markets“ zu investieren.

ELTIFs bieten Privatanlegern zwar die Chance, in nicht börsennotierte Unternehmen oder Infrastrukturprojekte zu investieren. Sie bieten aber auch klare Nachteile. Denn ELTIFs haben oft lang­jährige Mindest­halte­pflichten, das investierte Geld kann also jahrelang gebunden sein.

Zum Teil ist diese Art von Fonds eine bestimmte Zeit lang nur eingeschränkt oder gar nicht handelbar. Aus diesem Grund ist auch ein vorzeitiger Verkauf kaum möglich.

Trade Republic schreibt in seinen FAQ dazu: „Um höhere Renditen zu erzielen, binden diese Anlagen in der Regel jahrelang Geld, da private Unternehmen Zeit brauchen, um zu wachsen, und nicht täglich gehandelt werden.“

Doch auch die Kostenstruktur von European Long-Term Investment Funds kann komplex sein. Im Vergleich zu klassischen Fonds ist die Kostenstruktur oft deutlich höher. Da der Erfolg außerdem zumeist stark an einzelne Projekte gebunden ist, bedeutet diese Art der Anlage für Privat- und Kleinanleger meist ein höheres Risiko.

Private Equity bietet keine kurzfristige Rendite

Trade Republic selbst bewirbt Investitionen in „Private Markets“ mit einer jährlichen Marktzielrendite von zwölf Prozent. Gegenüber Stiftung Warentest erklärt die Bank, wie sie diese prognostizierte Rendite berechnet hat: „Es handelt sich um eine Prognose, die die Entwick­lung auf Basis historischer Daten sowie markt­üblicher Zielrenditen antizipiert.“

Trade Republic wirbt außerdem damit, dass die Fonds monatlich verkauft werden können. Dafür hat die Online-Bank zusammen mit Apollo und EQT einen internen Marktplatz aufgebaut.

Jedoch sind die Verkaufschancen auf diesem internen Marktplatz auch von Angebot und Nachfrage abhängig. Garantiert werden kann der monatliche Verkauf hier also nicht. Trade Republic schreibt dazu, dass „die Verkäufe pausiert und im nächsten Monat wieder geöffnet werden“, wenn „viele Anleger gleichzeitig verkaufen wollen“. Das geschehe laut der Bank allerdings nur „in seltenen Fällen“.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.