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ADAC Studie: So lang hält der Akku von Plug-in-Hybriden

Beatrice Bode
©ADAC/Test und Technik

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Wie lang hält der Akku eines Plug-in-Hybriden? Der ADAC zeigt in einer aktuellen Studie, wie viel Leistungsfähigkeit die Antriebsbatterien der hybriden Elektrofahrzeuge im Laufe der Nutzungsdauer einbüßen. 

Plug-in-Hybride sind für viele Autofahrer der ideale Einstieg in die Elektromobilität. Sie bieten die Möglichkeit, Kurzstrecken rein elektrisch und emissionsfrei zurückzulegen, während der Verbrennungsmotor auf Langstrecken die Reichweitenangst mindert.

Doch besonders beim Kauf von Gebrauchtwagen beschäftigt Interessierte die Frage: Wie schnell altert der Akku der Plug-in-Hybride?

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ADAC untersucht Lebensdauer von Plug-in-Hybrid-Akku

Eine aktuelle Studie des ADAC liefert dazu Antworten. Der Mobilitätsclub hat rund 28.500 Messergebnisse der Batteriegesundheit, dem sogenannten State of Health (SoH), von Autos sechs verschiedener Hersteller ausgewertet. Dieser Messwert gibt an, wie viel der ursprünglichen Kapazität einer Batterie noch verfügbar ist.

Das Ergebnis: Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass bei einem Großteil der ausgewerteten Fahrzeuge die Antriebsbatterie ein durchschnittliches Fahrzeugleben lang halten wird.

Dennoch zeigen die Daten, dass die Alterung der Batterien je nach Hersteller und elektrischem Fahranteil sehr unterschiedlich verläuft. Außerdem bedeutet ein höherer elektrischer Fahranteil mehr Ladezyklen. Das führt im Schnitt zu einer stärkeren Degradation des Akkus.

Batteriealterung nach Hersteller

Obwohl die ADAC-Studie weitgehend Entwarnung gibt, sind die Unterschiede zwischen Modellen verschiedener Hersteller und mit verschiedenen Nutzungsprofilen trotzdem teils erheblich. Der Automobilclub veröffentlichte dazu eine entsprechende Grafik und fasst zusammen:

Bei der Markenbetrachtung zeigen Mercedes-Benz-Modelle insgesamt eine sehr stabile Batterieleistung bis zum Kilometerstand 200.000. Anders bei Mitsubishi, deren PHEVs bereits bei geringen Fahrleistungen eine deutliche Degradation zeigen, die sich im weiteren Lebensverlauf aber wieder etwas stabilisiert.

Die Degradation bei Fahrzeugen aus dem Volkswagen-Konzern und von Volvo bleibt auch bei höheren elektrischen Fahranteilen in einem unauffälligen Bereich. Modelle von BMW weisen im gesamten Feld eine sichtbare Streuung abhängig von der elektrischen Nutzung auf. Bei Ford-Modellen verringert sich die Batteriekapazität unabhängig von der jeweiligen Nutzergruppe auffällig früh. Prognosen zum Zustand bei höheren Laufleistungen sind aufgrund der Testanzahl aber nicht möglich.

Akku-Check bei Plug-in-Hybrid: Darauf sollten Käufer achten

Aufgrund der Streubreite in den Studienergebnissen rät der ADAC vor dem Kauf von gebrauchten Plug-in-Hybriden einen Batteriecheck durchführen zu lassen. Basierend auf Erfahrungswerten empfehlen die Experten folgende SoH-Werte:

  • bei 50.000 km mindestens 92 Prozent
  • bei 100.000 km mindestens 88 Prozent
  • bei 150.000 km mindestens 84 Prozent
  • bei 200.000 km mindestens 80 Prozent

Liegt der Wert spürbar darunter, könnte das ein Hinweis auf eine übermäßig gealterte Batterie oder defekte Batteriezellen sein. Die Kosten für einen Batterietausch können schnell den Wert des gesamten Gebrauchtwagens übersteigen.

Beim Gebrauchtwagenkauf gilt es außerdem, auf ein vollständiges Wartungsheft und termingerechte Wartungen zu achten, damit die Garantie im Ernstfall auch nach Jahren noch greift.

Tipps zur Batteriepflege

Um die Lebensdauer des Akkus im Plug-in-Hybrid zu maximieren, raten die Experten, extremes Laden zu vermeiden. Ein Ladezustand zwischen 20 und 80 Prozent gilt als besonders batterieschonend.

Vorausschauendes und gleichmäßiges Fahren erhöht außerdem die elektrische Reichweite und schont den Akku. Häufiges starkes Beschleunigen oder Bremsen belastet den Akku und erhöht den Verbrauch.

Käufern, die bereits wissen, dass sie möglichst viele Fahrstrecken elektrisch zurücklegen werden, rät der ADAC außerdem über ein reines Elektroauto nachzudenken.

Die Erfahrungen aus den ADAC-Dauertests zeigen, dass viele moderne Elektroautos voll alltagstauglich sind. Die größeren Batterien durchlaufen weniger Ladezyklen. Dadurch meistern sie in der Regel auch hohe Fahrleistungen.

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Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.