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Grönland Tech-Milliardäre Rohstoffe Jeff Bezos
BREAK/THE NEWSMONEY

Griff nach Grönland: Das Millionen-Monopoly der Tech-Milliardäre

Fabian Peters
Aktualisiert: 23. Januar 2026
von Fabian Peters
Bild: Mit ChatGPT generiert (KI)
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US-Präsident Donald Trump hat mit seinen Übernahme-Phantasien Grönlands durch die USA die Welt in Aufruhr versetzt. Immerhin scheint er mittlerweile eine gewaltsame Übernahme auszuschließen. Doch: Auch viele große Tech-Bosse scharen mit den Hufen. Während einige bereits in die Erkundung von Rohstoffen investiert haben, wollen andere eine kapitalistische Siedlung auf der größten Insel der Welt bauen. Eine kommentierende Analyse.

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Tech-Milliardären gieren nach Grönland

  • Als größte Insel der Welt verspricht Grönland eine beispiellose Kombination aus Rohstoffen und geopolitischen Vorteilen. Darunter: kaum erschlossene Lagerstätten sowie eine strategisch gute Lage zwischen Nordamerika und Europa. Da der Klimawandel das ewige Eis immer weiter schmelzen lässt, dürften viele unzugängliche Regionen erschließbar werden. Während sich für die Umwelt eine Katastrophe anbahnt, reibt sich die Technologie-Branche die Hände.
  • Im Fokus der Tech-Milliardäre steht das US-amerikanische Unternehmen KoBold Metals, das sich spezialisiert hat, mithilfe von KI geologische Daten zu analysieren und Rohstoffvorkommen aufzuspüren. Wie das Wirtschaftsmagazin Forbes berichtet, haben Jeff Bezos, Bill Gates und Michael Bloomberg bereits 2019 in das Start-up investiert. Da Donald Trump in diesem Jahr erstmals einen Kauf Grönlands ins Spiel brachte, dürften die Investments kein Zufall gewesen sein. Sam Altman stieg 2022 in KoBold Metals ein.
  • Während KoBold Metals in Grönland und weltweit nach Rohstoffen sucht, verfolgt PayPal-Gründer und Palantir-Verwaltungsratsvorsitzender Peter Thiel einen noch wahnwitzigeren Plan. Thiel investiert seit Jahren in das Start-up Praxis, das laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters eine sogenannte „Freedom City“ auf der Insel bauen will. Dabei geht es um ein alternatives Gesellschaftsmodell, das nahezu keine Gesetze und staatliche Strukturen kennt.

Es geht ausschließlich um Macht

Weder Donald Trump noch die US-amerikanische Tech-Elite wollen in Grönland ein philanthropisches Projekt vorantreiben. Im Gegenteil: Es geht ihnen ausschließlich um Macht. Denn wer Rohstoffe hat oder kontrolliert, kontrolliert womöglich eine Zukunft, in der Menschen zu Waren werden.

Die KI-gestützte Eis-Safari von Unternehmen wie KoBold Metals ist jedoch weniger Wissenschaft als ein strategisches Schachspiel mit Eisbergen. Doch während Europa über Umwelt und Recht diskutiert, schaffen die USA Fakten und gieren ohne Rücksicht auf moralische Verluste auf eine glitzernde Oberfläche, die Kapital, Technologie und politischen Einfluss unter sich verbirgt.

Ganz zum Leidwesen der Gesellschaft und stets zu ihrem eigenen Wohl. Doch selbst unabhängig von Trump offenbart sich für Grönland ein Zwiespalt. Denn einerseits versprechen die eigenen Rohstoffvorkommen wirtschaftliche Unabhängigkeit. Andererseits drohen neue Abhängigkeiten durch die Hintertür – und zwar in Form der Tech-Milliardäre.

Stimmen

  • Anne Merrild, Professorin für Nachhaltigkeit und Planung an der Aalborg Universität in Dänemark, gegenüber dem Magazin New Scientist: „Grönland ist kein leerer Raum, der darauf wartet, für Experimente genutzt zu werden. Es gibt dort Gemeinschaften, demokratische Institutionen und ein starkes Selbstbewusstseinsbewusstsein. Alle Vorschläge wie Netzwerkstädte oder Freistädte müssten mit den Gesetzen, Werten und langfristigen sozialen Zielen Grönlands in Einklang stehen, und bislang scheinen diese Ideen realitätsfern zu sein.“
  • Berichten zufolge hat das US-Unternehmen Praxis hunderte Millionen US-Dollar in die Hand genommen, um eine sogenannte Freedom City bauen zu können. Mitbegründer Dryden Brown reiste bereits 2023 nach Grönland, um über den Kauf eines Gebietes zu verhandeln. Mit Blick auf die von Elon Musk angestrebte Stadt „Terminus“ auf dem Mars schrieb Brown 2024 in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter): „Wir müssen einen Prototyp von Terminus auf der Erde bauen, bevor wir zum Mars aufbrechen. Ich glaube, Grönland ist der richtige Ort dafür“.
  • US-Präsident Donald Trump will Grönland zu einem Teil der USA machen – offiziell, weil die Insel eine „nationale Sicherheitsfrage“ darstelle. Doch dass es auch Trump um Rohstoffe geht, dürfte klar sein. Und natürlich schaltete sich auch Elon Musk ein. Auf seiner Plattform X schrieb er: „Wenn die Menschen in Grönland Teil Amerikas sein wollen, was ich hoffe, wären sie höchst willkommen“. Das Problem für Musk: Wollen sie aber nicht.

Science Fiction auf dünnem Eis

Die Kontrolle über strategische Rohstoffe durch Großmächte und Milliardäre könnte für viele Länder und Unternehmen neue Abhängigkeiten schaffen. Machtungleichgewichte wären vorprogrammiert. Europäische Unternehmen täten deshalb gut daran, ihre Rohstoffstrategie zu diversifizieren, um nicht auf Lieferanten aus den USA und dem Silicon Valley angewiesen zu sein.

Peter Thiels absurde Vision einer rechtslibertären „Freedom City“ dürfte glücklicherweise aber vorerst Science Fiction auf dünnem Eis bleiben. Denn rechtliche Hürden, politische Blockaden und lokale Widerstände sind härter als die Eisdecke Grönlands.

Unternehmen, denen der Spagat zwischen Ideologie und Geschäftschancen gelingt, könnten zwar profitieren. Doch: Grönland darf keinesfalls zu einem Testlabor der Machteliten für Kapitalismus, KI und Eskapismus werden. Vielmehr sollten die Grönländer als autonomer Teil Dänemarks selbst entscheiden, inwieweit sie von ihrem Rohstoffreichtum profitieren oder ihn an andere auslagern wollen.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).
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