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Spritpreise auf Rekordhoch: So viel kosten E-Auto und Verbrenner pro 100 km

Beatrice Bode
Bild: Adobe Stock / tonjung

Der Krieg im Iran treibt die Spritpreise 2026 weiter in die Höhe. Viele Menschen in Deutschland fragen sich deshalb: Was ist günstiger? Wir verraten dir, was E-Auto und Verbrenner pro 100 Kilometer Strecke kosten. 

Wer aktuell an der Tankstelle stoppt, braucht starke Nerven: Der Krieg im Iran treibt die Spritpreise immer weiter nach oben. Wer Ende März 2026 sein Auto auftankt, fühlt sich schnell ins Jahr 2022 zurückversetzt, dem teuersten Tankjahr überhaupt.

Laut einer ADAC-Erhebung kletterte Super E10 am 30. März 2026 im Schnitt auf 2,087 Euro je Liter. Das entspricht dem höchsten Stand seit Mai 2022. Diesel lag mit 2,295 Euro nur knapp unter dem historischen Allzeithoch von 2,321 Euro.

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Wie viel spart ein E-Auto bei den aktuellen Spritpreisen?

Autofahrer könnten nun darüber nachdenken, vom Verbrenner zum E-Auto zu wechseln. Dass die Bundesregierung private Käufer von Elektroautos mit bis zu 6.000 Euro fördert, dürfte dem ein oder anderen ein weiterer Anreiz sein. Doch vor der Entscheidung lohnt sich ein Blick auf die Energiekosten. Denn Ladestation ist nicht gleich Ladestation.

Während das Laden an der heimischen Wallbox pro 100 Kilometer preislich am günstigsten ist, verpufft dieser Vorteil beim spontanen Schnellladen an der Autobahn fast vollständig. Wer ohne Vertrag für über 0,75 Euro pro Kilowattstunde lädt, zahlt pro 100 Kilometer ähnlich viel wie für eine vergleichbare Strecke mit dem Verbrenner.

Was Benziner, Diesel und E-Auto pro 100 Kilometer kosten

Eines steht fest: Wer 2026 günstig wegkommen will, muss genau überlegen, wie, wo und wie lang er tanken möchte. Damit du einen Anhaltspunkt hast, haben wir dir die Spritkosten der drei Haupt-Autotypen auf 100 Kilometern berechnet:

  • Verbrenner: Ein typischer Benziner schluckt durchschnittlich 7,7 Liter E10 pro 100 Kilometer. Bei 2,087 Euro pro Liter kostet die Fahrt 16,07 Euro. Ein Diesel mit einem Realverbrauch von 6,7 Litern landet trotz Effizienzvorteil aufgrund des Preises von durchschnittlich 2,295 Euro bei 15,38 Euro.
  • Elektroauto: Der Verbrauchsmittelwert über verschiedene Modelle liegt bei etwa 15 Kilowattstunden inklusive Ladeverlusten. An der heimischen Wallbox kostet die Strecke bei einem Durchschnittspreis von 0,28 Euro pro Kilowattstunde etwa 4,20 Euro. Öffentliches AC-Laden kostet bei etwa 0,48 Euro pro Kilowattstunde für 100 Kilometer etwa 7,20 Euro. Wer am DC-Schnelllader ohne Tarifbindung für 0,75 Euro lädt, zahlt etwa 11,25 Euro.
  • Plug-in-Hybrid: Im rein elektrischen Betrieb liegen die Ladekosten per Wallbox bei einem Realverbrauch von etwa 17 Kilowattstunden bei 4,76 Euro. Fährt man ihn jedoch mit leerem Akku im Verbrennermodus, brauchen Plug-in-Hybride durchschnittlich etwa sechs Liter Kraftstoff. Das ergibt beim Fahren mit Benzin einen aktuelle Verbrauch von rund 12,50 Euro.

Fazit: Lohnt sich der Umstieg aufs E-Auto?

Wer eine eigene Wallbox hat und regelmässig pendelt, fährt im Vergleich zum Verbrenner mit dem E-Auto so günstig wie nie. 4,20 Euro gegenüber 15 Euro pro 100 Kilometer sprechen eine klare Sprache.

Aber: Der Kostenvorteil schmilzt, sobald man regelmässig auf öffentliche Schnelllader angewiesen ist.

Wer vor der Kaufentscheidung steht, sollte deshalb ehrlich prüfen, wie oft er zu Hause laden kann. Erst dann wird aus dem Preisvergleich auf dem Papier ein echter Vorteil im Alltag.

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Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.
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