US Wahl am Dienstag: Wie läuft das?

Robert Basic

am 04.11. wählen die Vereinigten Staaten von Amerika ihren neuen Präsidenten, McCain oder Obama. Wie läuft das nun mit der Wahl ab? Die Frage kam erst kürzlich im Freundeskreis auf, daher eine kurze Zusammenfassung.

Die Wähler wählen ihren Präsidenten nicht direkt. Stattdessen wählen sie in ihrem jeweiligen Bundesstaat die sog. Wahlmänner („General Election“ => Electoral College). Insgesamt gibt es 538 Wahlmänner (entspricht der Anzahl der Sitze im Senat [=2 Senatoren je Staat] + Repräsentantenhaus). 41 Tage danach wählen die Wahlmänner den Präsidenten („Meeting of Electors“).

Die Anzahl der Wahlmänner ist je Bundesstaat unterschiedlich. In Kalifornien sinds 55 Wahlmänner (entspricht den 53 Sitzen im Repräsentantenhaus + 2 Wahlmänner = stets 2 Senatoren je Staat). Texas hat 32+2 = 34 Wahlmänner. Usw.

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Staat + Sitze im Repräsentanhaus
AL 7 AK 1 AZ 8 AR 4 CA 53
CO 7 CT 5 DE 1 FL 25 GA 13
HI 2 ID 2 IL 19 IN 9 IA 5
KS 4 KY 6 LA 7 ME 2 MD 8
MA 10 MI 15 MN 8 MS 4 MO 9
MT 1 NE 3 NV 3 NH 2 NJ 13
NM 3 NY 29 NC 13 ND 1 OH 18
OK 5 OR 5 PA 19 RI 2 SC 6
SD 1 TN 9 TX 32 UT 3 VT 1
VA 11 WA 9 WV 3 WI 8 WY 1
Für die Anzahl Wahlmänner immer +2 dazuzählen (=535 + 3 Wahlmänner extra für Washington DC).

Das amerikanische Wahlsystem ist ziemlich brutal hierbei, ein Beispiel: Erobern die Demokraten in Kalifornien die relative Mehrheit der Wählerstimmen, fallen ihnen alle 55 Wahlmänner zu, die dann Obama zu wählen haben (jedoch keine Pflicht!!). Das System zeigt hier seine Schwäche auf, da selbst bei einer Stimme Mehrheit den Demokraten/Republikanern alle Wahlmänner zugeordnet werden. Nur in Maine und in Nebraska werden die Wahlmänner nach den relativen Wählerstimmen aufgeteilt (sind allerdings lediglich 5 Wahlmänner). Es zeigt aber auch zugleich auf, dass jeder Bundesstaat für sich bei der Wahl im Fokus steht und warum bei den US Wahlen stets die Bundesstaaten so aufmerksam beäugt werden. Die wichtigsten Staaten sind demnach: Kalifornien (55), Texas (34), NY (31), FL (27), Pennsylvania (21), Illoinis (21), Ohio (20). Was die Anzahl der Wahlmänner angeht. Interessanter sind natürlich die sog. „Wackelstaaten“ aufgrund des „alles oder nix“-Systems. Das sind die Staaten, wo man im Gegensatz zu Texas nicht weiß, welchem Kandidaten die Wahlmänner zufallen.

Der Präsident benötigt mind. 270 Stimmen der Wahlmänner, um gewählt zu werden. Rein theoretisch kann es sein, dass bei einer theoretischen Mehrheit von 2 Wahlmännerstimmen nach der General Election dennoch der „gegnerische“ Präsident gewählt wird, weil es sich einige Wahlmänner anders überlegt haben.

Quellen:
Wahlen.de
Wikipedia

Tja, und, wer gewinnt? McCain oder Obama:

n

{democracy:36}

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.