Sonstiges

Echte Besucher für Business-Webseiten

Max Zorno beschäftigt sich mit dem Thema, nicht um jeden Preis Besucher gewinnen zu müssen, sondern es kommt auf den richtigen, echten Interessenten an: Online-Marketing: Keine Besuchergewinnung um jeden Preis

u.a. schreibt er:

Es geht also darum, die richtigen Besucher auf seine Website zu lotsen und nicht irgendwelche Zufallsbesucher. Was verstehe ich unter einem „richtigen“ Besucher? Vier Kriterien für den idealen Besucher, den es anzulocken gilt:

1. Hat echtes Interesse an meinem Thema
2. Ist in einer Kaufsituation / plant diese
3. Kann meine Produkte / Leistungen gebrauchen
4. Kann sich meine Produkte / Leistungen leisten

Nur wenn alle vier Kriterien zutreffen, zählt ein Besucher als „guter“ Besucher. Andernfalls ist er ein „schlechter“ Besucher und kann als Zielperson für mein Online-Marketing außen vor bleiben.

Im Prinzip richtig, nur, ich würde die Punkte 1+2 nicht zu eng fassen und mich daher im Onlinemarketing zu sehr auf die zielgenaue Ansprache versteifen. Wenn man annimmt, daß viele Seiten über Mundpropaganda im Netz bekannt werden – nicht immer nur per Google – sind die Empfehlungsgeber ebenso wichtig, die eben nicht Interesse am Produkt haben, dafür aber jemanden kennen, der sich dafür interessieren könnte. Oder auch Kunden, die nicht im Leben an das Produkt gedacht haben (zB Netbubbles, per Word to Mouth davon erfahren, möchte ich zwar nicht jetzt kaufen, aber eventuell schenken oder irgendwann selbst mal beziehen) bzw. erst auf die Idee gebracht müssen, einen Kaufbedarf zu verspüren 🙂 Im Großen und Ganzen bezweifle ich, daß Kunden immer im Voraus exakt wissen, was sie da erstehen nächste Woche. Oder kauft Deine Frau auch gezielt im Laden ein? Sprich: Die o.g. Idealkunden-Checkliste würde ich etwas erweitert sehen.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

2 Kommentare

  • Naja man sollte vor allem auch nicht vergessen, dass ein Zufallsbesucher schnell mal zum Stammbesucher werden kann und dieser wiederum auch für mehr Stammbesucher sorgen kann.

  • ahh, da muss ich Max Zorno zustimmen. Es geht ihm dabei ja nicht um Blogs (oder ähnlich spannende Content-Seiten), sondern um kommerzielle Angebote, die Besucher mit Werbe-Geld einwerben.

    Dort ist es schon so, dass einer entweder kauft bzw. konvertiert oder eben nichts weiter unternimmt. Wer eher zufällig auf einer Site landet, sagen wir mit günstigen Desktop-Druckern, der merkt sich auch nicht, wo er da war. Und wenn ihn 3 Tage später einer nach günstigen Druckern fragt, dann sagt er: „Findest Du jede Menge im Internet“ oder sowas.