Sonstiges

Manuelle Spameinträge in Kommentaren

Der aktuelle Kommentar macht mich ganz hibbelig:

1. Im Namensfeld wird statt einem echten Namen der Name der Firma/des Shops eingetragen.
2. Im URL-Feld wird dazu passend die Webshop-URL hinterlassen
3. Im Kommentar folgt irgendein kurzer Eintrag, Zustimmung, Ablehnung, was auch immer drin steht, bedingt durch die Punkte 1. + 2. ist der Spamverdacht schon so stark, daß mich der Inhalt nicht mehr interessiert.

Sprich:
1. Wenn Du kommentierst, hinterlasse bei kommerziellen URLs lieber Deinen echten Namen
2. Wenn Du zum ersten Mal kommentierst, achte darauf, lieber nicht Deine Domain „Versicherung.de“ einzutragen. Ich weiss, Du kannst nix dafür, aber gewisse Adressen stehen unter Generalverdacht. Dazu zählen sämtliche Finanz-, Shop- und Affiliate-Seiten imho
3. Ich bin kein Werbeplatz für Google-Juice


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

17 Kommentare

  • Ha – die sind jetzt erst bei Dir angekommen? Habe sie sackweise – nur ist das blöde daran, daß SK sie beim ersten Mal durchläßt. Wenn ich sie dann als Spam markiere gehen alle weiteren Versuche dieser Kommentierer ins Netz.
    Trotzdem ist es ärgerlich, da man ziemlich doll auf die Kommentare achten muß.
    Hatte Dir vor einigen Wochen schon mal per Mail einen Hinweis auf einen dieser Kommentierer bei Dir geschickt. Erinnerst Du Dich? War was mit ’ner Bildbearbeitungssoftware …

  • "Nice Blog here! Good work! I’ll bookmark it, promised! I have a Pet Shop Site with nice things for your cats and dogs. Check it out!" Zitat Ende 🙂

    So geht das schon Monate. Die werden wir wohl nie los.

  • @Thomas, Frank, yep… dagegen scheint irgendwie kein Kraut gewachsen. Und das Schlimmste: Man bekommt so eine leichte Kommentarparanoia, sobald ein Kommentar auch nur leicht verdächtig aussieht.

  • Ich lasse sie von SK moderieren – und was ich nicht kenne, schaue ich mir an. Meistens reicht schon ein Klick auf die hinterlassenen URL. So sind sie bei mir maximal einen Tag „in der Luft“. Habe schon mal überlegt per SQL-Abfrage die URLs der letzten Tage auf noch nicht vorhandene, automatisch zu checken und mir dann einen Auszug der jeweiligen Webseite zuschicken zu lassen. Habe es dann aber verworfen, da ich grundsätzlich bedeutend weniger Kommentare als Robert habe. Eigentlich ist es wirklich nicht schwierig das per SQL von einem Script machen zu lassen, da man ja eh nur die nehmen muß, die innerhalb der letzten 24 Stunden reinkamen und in der Table „comments“ ein leeres Feld „comment_type“ haben. Bei PB’s/TB’s steht da entsprechend „pingback“ oder „trackback“ drinne – bei manuellen Kommentaren bleibt der Typ leer. So – ran an die Arbeit Ihr Scriptkiddies 😉
    Ich wollte eigentlich nächste Woche die drei besten Spamer dieser Art vorstellen – na mal sehen vielleicht klappt es ja vorher.

  • Und wieso lasst ihr die Spammer nicht einfach Spammer sein? Ich hab aufgehört, deren Werke zu löschen, weil es einfach zuviel Zeit kostet und ich Lesern zurtraue zwischen Spam und wirklichen Kommentaren zu unterscheiden.
    Was spricht dagegen?

  • @CommonSense
    Bei Spam via E-Mail geb ich Dir Recht. Das betrifft dann nur mich und wenn ich nicht darauf reagiere, ist der Effekt verpufft. Aber wenn jemand meine Websites als kostenlose Werbeplattform für seine kommerziellen Zwecke missbraucht, dann hab ich ein Problem damit. Entweder er zahlt oder fliegt. Ganz einfach. 🙂

  • Nachtrag:
    Was spräche eigentlich dagegen, in einer Policy der Website festzulegen, dass sich jeder Spammer automatisch bei einem Eintrag mit der Erhebung einer Werbegebühr i.H.v. xxx,- Euro einverstanden erklärt und dieser Betrag dann in Rechnung gestellt wird, zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr natürlich? 😉

  • interessant und zugleich auch mal eine eigene Betrachtung wert. Wobei das Zustandekommen einer vertraglichen Beziehung von kongruentem Handeln ausgeht. Ich sehe das bei Spameinträgen und dem sichtbaren Hinweis auf eine entsprechende Werbegebühr nicht vorliegen. Vielmehr dürfte es sich dabei um eine Sanktionsgebühr handeln, die man aber auf diese Art und Weise ganz sicher nicht festzurren kann. Völlig außen vor ist dabei die Frage der Identität des Spammenden etc…

  • Vertrag = Angebot + Annahme

    Wenn ich sage, lieber Nutzer, Du kannst Dich als Anbieter einer kommerzielle Website mit einem Werbe-Kommentar auf meiner Site zu bestimmten Bedingungen eintragen und er macht das, dann hat er mein Angebot angenommen und der Vertag steht.
    Man muss es natürlich abgrenzen. Sicher wird es auch Grauzonen geben. Aber der Effekt, währe doch, dass sich der Nutzer, der einen Kommentar für Eigenwerbung missbrauchen will, sich zweimal überlegt, ob er seine Werbung in einem Kommentar plaziert oder nicht. Würde schon mal die Häufigkeit reduzieren. Man könnte sich sogar zwei Strategien überlegen:

    1. Ich biete die Möglichkeit tatsächlich und zu einem lukrativen Preis, ggf. mit Zeitlimit.
    2. Oder ich setzte einen überhöhten Preis fest und schrecke damit ab.

  • Marcel vom Jobblog hat den Preis schon seit einiger Zeit festgelegt (siehe hier). Ob er allerdings tatsächlich schon mal eine Rechnung verschickt hat, entzieht sich meiner Kenntnis…

  • Einfach eine Checkbox unter das Kommentarfeld, mit dem die Kommentar-Regeln (oder AGBs) bestätigt werden müssen – fertig. Vorher geht kein Absenden des Kommentares.
    Wobei hier aber der Aufwand dem Ergebniss gegenüber zu stellen wäre – welche Kommentare sind eindeutig „Werbung“, wieviele Rechnungsempfänger stellen sich Dumm „..das habe ich so nicht verstanden“ oder „das sehe ich aber nicht als Werbung“ und wieviel Mahnungen muss man hinterschicken, um an sein Geld zu kommen. Ist es dann nicht weniger Aufwand, sie einfach zu löschen?

  • @Andreas Schneider
    Jein, wenn man nur die Spammer los werden möchte. Wobei eine gewisser ökonomischer Hebel sicher Wunder wirkt. Kommt auf die Masse drauf an.

    Nein, in Abhängigkeit vom Preis, wenn man tatsächlich eine Einnahmequelle daraus basteln will. Klare AGB’s oder Policy und der Vertrag ist durchsetzbar. Die Probleme mit der Zahlungsmoral seiner Kunden hat jedes Unternehmen.