Sonstiges

Interview: Björn zu Mobile-Macs.de

im Trnd-Blog findet man ein Interview mit einem der Projektverantwortlichen, Björn Ognibeni über das neue O2-Blog „Mobile-Macs.de„, u.a. heisst es dort:

Warum macht O2 mobile-macs.de?

Und deshalb war klar, dass O2 auch beim Thema Blogging eine „Enabler“-Rolle spielen sollte: Technik zur Verfügung stellen, ein Problem für die User lösen, mit den Usern kooperieren, statt In-Your-Face-Marketing. Wir haben also überlegt, bei welchen Problemen O2 zur Lösung beitragen kann und kamen dabei auf die Idee von mobile-macs. Denn auch auf o2-Seite sitzt ein alter Mac-User, der, genau wie ich, die Probleme kennt, die man hat, wenn man seinen Mac mobil nutzen will. Wo findet man Treiber für UMTS Datenkarten? Wie kann man das neue Handy mit dem Mac synchronisieren? Die Antworten findet man natürlich auch heute schon im Netz, aber nur sehr mühsam. Die Idee von mobile-macs.de ist nun, diese Antworten zentral in einem Blog und einem Wiki zu sammeln.

Und O2 ist nur der Sponsor der Sache.
Genau. Unser Partner ist dabei der Online-Vertrieb von O2. Der sorgt dafür, dass die Plattform entsteht und übernimmt die Kosten für Technik und das Design drumherum. Gleichzeitig suchen wir jemanden, der die Plattform übernimmt, sie selbst verantwortet und als seine eigene Plattform betreibt – gemeinsam mit allen Mac-Usern, die Lust haben, sich zu beteiligen – zum Beispiel indem sie das Wiki pflegen, neue Treiber einstellen, usw.

Seit gestern ist die Plattform live gegangen.

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

2 Kommentare

  • […] Niemand sagt, dass ein Blog seine Funktion als One-to-Many Kommunikationslösung verliert, sobald man das Feld der Privatgespräche verlässt. Doch, manche behaupten das. Aber ebenso wie eine Firma auf privat macht, begeht der Blogger bzw. Leser als Privatmann den Fehler, seine Verhaltensweisen und Erfahrungswelt seiner persönlichen Blogumwelt auf ein Firmenblog zu übertragen. Das kann ein Firmen-Weblog aber ohne Weiteres vermeiden, indem es klar ansagt, worum es auf dem Weblog geht, dass es eben kein (!) Privatcafe ist und wem man was bieten möchte: Mobile Macs macht das exzellent oder auch das Cyberloc. Niemand stört sich daran, dass es gar kommerziell ist. Klar ist es kommerziell, verbunden mit einem dargestellten und versprochenen Nutzen! Die Leser sind intellektuell durchaus in der Lage, den Modus “Du, privates Blog” zu wechseln. Die klare Ansage erleichtert den Umstieg auf den Modus “ich, Leser eines Firmenblogs”. Sagen wirs mal klipp und klar: Vermeidet, den Leser zu verarschen. Verschaukeln läuft nicht. Selbst der dümmste User merkt das irgendwann. Jeder neue Besucher muss in kürzster Zeit in der Lage sein zu erfassen, wozu das Firmenblog dient. Was auch immer das übrigens sein mag. Viele bezeichnen das als transparente Kommunikation. Die nicht umsonst so wichtig ist und immer wieder betont wird. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Die meisten Blogleser kommen aus der privat dominierten Weblog-Welt. Insofern wirkt quasi jedes Blog zunächst mit den Verhaltensnormen aus der privaten Welt. […]