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2005 wurden 2,7 Milliarden Zeitschriften verkauft

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Die deutschen Verlage haben 2005 rund 2,7 Milliarden Publikumszeitschriften verkauft. Damit hat im Schnitt jeder Deutsche ab sechs Jahren im vergangenen Jahr 34 Zeitschriften erworben. Das geht aus einer Berechnung des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger auf Basis der an die IVW gemeldeten Auflagen hervor. Am häufigsten wurden demnach mit insgesamt rund 770 Millionen Exemplaren Frauentitel verkauft. Mehr als 80 Prozent dieses Wertes entfallen dabei auf die Kategorie der wöchentlichen Frauenmagazine. Von den Programmzeitschriften wurden insgesamt 677 Millionen abgesetzt, von den aktuellen Zeitschriften und Magazinen waren es 271 Millionen Stück. Die Auswertung basiert auf 884 IVW-gemessenen Publikumszeitschriften. Hinzu kämen noch nicht IVW-gemessene Titel und Sonderhefte.

Ergänzende Zahlen hat das Statistische Bundesamt: Nach seinen Berechnungen gibt jeder Haushalt pro Monat etwa 24 Euro für Presseerzeugnisse aus. Bei knapp 39 Millionen Haushalten wären dies zusammen über elf Milliarden Euro im Jahr, von denen aber nicht nur die vom VDZ ermittelten 2,7 Milliarden Zeitschriften, sondern auch Zeitungen und Zeitungsabos bezahlt werden.

Auswahl haben die Bundesbürger genug: Laut VDZ gibt es hierzulande über 3.000 Publikumstitel und nach einer Erhebung des Wissenschaftlichen Instituts für Presseforschung (WIP) in Köln kamen allein im letzten Jahr 147 Titel neu auf den Markt und nur 75 wurden eingestellt. Noch etwas großzügiger sind die entsprechenden Statistiken der Pressegrossisten: Sie weisen für 2005 insgesamt 604 neue wöchentlich bis quartalsweise erscheinende Titel und 437 Einstellungen aus.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

5 Kommentare

  • 34 in 12 Monaten….

    hmmmm, ich komme in unserem DINK-Haushalt auf 48 Zeitschriften via Abo und gut 30 spontan gekaufte Titel. Ergo: Könnte passen!

  • Wie relevant ist die Statistik, wenn man mit weniger als 30 % der laut VDZ verfügbaren Publikumstitel rechnet. Und wie verändert sich das Bild, wenn man die „restlichen“ 70+ % des Angebots an Publikumszeitschriften, Sonderausgaben und Spezials einbezieht?

  • aussagefähige, belastbare Statistiken zu den Auflagen der über 2.100 nicht ausgewerten Zeitschriften gibt es nicht.

    34 Zeitschriften pro Jahr und Person bedeutet doch, dass jeder im Schnitt nur 8 Monate im Jahr (nur) regelmäßig ein Wochenmagazine kauft.

    (Bei den Reichweitenuntersuchungen im Internet liegt das Verhältnis von ausgewerteten zu tatsächlich vorhandenen Website sogar im 0,x Promille-Bereich.)