Sonstiges

Amazon AdSense: Self Optimizing Links

nun, es heisst nicht Amazon AdSense, deutet aber bereits an, was Amazon neuerdings in Deutschland den Partnern anbietet: Self-Optimizing-Links. Und weil die Bezeichnung so doof ist, habe ich das Ganze á la Google AdSense genannt. Konkret:

Mit den Self-Optimizing-Links können Sie das Amazon Shopping Erlebnis (z.B. Anzeige ähnlicher Produkte) ganz einfach durch Copy & Paste auf Ihrer Seite abbilden. Die neu entwickelten Links zeigen automatisiert immer die Produkte an, die am Besten zum Inhalt der Seite passen, in der die Self-Optimizing-Links eingefügt werden. Modifizieren Sie das Erscheinungsbild der Self-Optimizing-Links mit unserem Linkgenerator und kopieren Sie einfach den HTML-Code an die gewünschte Stelle Ihrer Website.

Ein Beispiel:

Als Betreiber einer Website mit tausenden von DVD-Rezensionen brauchen Sie nur ein einziges Mal den HTML-Code der Self-Optimizing-Links in das Template einzufügen, welches für die DVD-Rezensionen verwendet wird. In Abhängigkeit des angezeigten Contents werden dann automatisch die passenden Produkte von Amazon.de angezeigt.

Schreibt ein Redakteur eine Rezension über die DVD Matrix Reloaded, könnten bspw. in den Self-Optimizing-Links Produkte angezeigt werden, die für den Content der Matrix Reloaded-Rezension von Relevanz sind (z.B. DVD des Films Matrix Reloaded, weitere DVD-Veröffentlichungen rund um das Thema „Matrix“, Soundtrack zum Film, Videospiel zum Film etc). Neben den Matrix-DVDs könnten hier auch Artikel angezeigt werden, die Nutzer bei Amazon.de gekauft haben, die Artikel rund um das Thema „Matrix Reloaded“ gekauft haben.

Neben der Verlinkung auf die relevanten Produkte bei Amazon.de erhalten Sie auch zusätzlichen Produktcontent in den Self-Optimizing-Links angezeigt (z.B. Produktabbildung, Produkttitel, aktuelle Produktpreise etc.).

Anpassbarkeit:
Bannergrößen zur Auswahl
* 120 x 600 Pixel
* 120 x 240 Pixel
* 160 x 600 Pixel
* 180 x 150 Pixel
* 468 x 60 Pixel
* 728 x 90 Pixel
* 300 x 250 Pixel
* 600 x 520 Pixel

Die Farben kann man anpassen. Rahmen, Links, etc.
Amazon AdSense

Wenn nix passendes angezeigt werden kann?
Sofern Sie keine relevanten Inhalte auf Ihrer Website abgebildet haben (z.B. sich kein Inhalt auf der Seite befindet) oder es bei Amazon.de keine passenden Produkte gibt, zeigen wir Ihnen ausgewählte Bestseller aus unseren Kategorien an (z.B. Bestseller Buch oder Eletronik oder DVD oder…).

Mal gespannt, wie das nun aufgenommen wird. Anzubieten hat Amazon genug. Dürfte sich idealerweise für Seiten eignen, die eh schon produktorientiert berichten. Und allemal besser vom Potenzial her als Google AdSense mit „Heimarbeit, Zahl für wertlose Unterlagen, ..“.

via Exciting Commerce


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

24 Kommentare

  • Pass auf, dass Dir auf die „AdSense“-Bezeichnung nicht noch eine Abmahnung ins Haus flattert. 😉

    Prinzipiell halte ich das für eine gute Idee. Betreiber von Literaturseiten werden sich auf jeden Fall jetzt freuen. Damit entfällt die lange manuelle Suche und das eigenhändige Verlinken relevanter Buchtitel.

  • […] Wie schön, es tut sich wieder was auf dem kontextsensitiven Werbemarkt, Robert berichtet über eine Art Amazon AdSense, welches erstens noch Beta ist und zweitens mit Self-Optimizing-Links einen bescheuerten Namen trägt. Ich denke, auch deshalb hat Robert die Bezeichnung AdSense angehängt. Noch schöner fände ich die Bezeichnung AmaSense oder auch Ama-Sense, wie sie z.B. bei Exciting Commerce genutzt wird. […]

  • Muß ich gleich mal ausprobieren, wenn 1und1 meine Site wieder ins Netz läßt. Eine gute Innovation von Amazon.

    Das Blöde bei Amazon ist aber im Vergleich zu AdSense, daß man nur bei Kauf eine Vergütung bekommt und nicht per click.

  • Amazon hat mich schon vor ein paar Wochen eingeladen, als Beta-Tester die „Self-Optimizing-Links“ auszuprobieren. Da war das aber noch reichlich kompliziert – hätte erst normale Bannerlinks einbauen müssen, dann die entsprechenden Seiten mit dem Amazon-Code an ein Service-Team schicken müssen und die hätten dann diesen „Self-Optimizing“-Kram daraus gemacht. Aber jetzt mit dem fertigen Tool scheint das ganz gut zu funktionieren: hier und hier habe ich die Codes eingebaut. Wobei im zweiten Beispiel auch schon zu sehen ist, wo Fehlerpotenzial steckt 😉

  • Ich würde nie einen Adblocker verwenden.
    Vielleicht liegts am Mozilla-Browser?
    Kann ich mir aber nicht vorstellen.

    ….

    Jetzt hab ichs noch mit Firefox probiert, auch nichts.

    Vielleicht wird da irgendwas vom Netzwerk unseres Instituts geblockt (bin gerade am Arbeiten)? Bin da kein Experte.

  • Jetzt laufen sie alle wie verscheuchte Hühner herum und bauen das in ihre Webseiten ein. In die gleichen, in denen sie auch schon Google AdSense drin haben.

    Halte ich für reichlich sinnlos, sofern ich nicht den entsprechenden Content (Buchbesprechungen, Literaturrecherche o.ä.) bieten kann.

  • @Marcus: Damn, das hatte ich ja glatt verdrängt. Also wieder raus mit dem Selbst-Opti-Dingsbums und zurück zur guten alten Handarbeit. Oder eben auf einzelnen Seiten alternativ zu AdSense.

  • […] Self Optimizing Links von Amazon. Eine Art AdSense für die Produkte von Amazon. Allerdings wird wie von Amazon gewohnt vergütet – pro Klick gibt es nichts extra. Ob “Self Optimizing Links” zusammen mit AdSense genutzt werden dürfen ist noch nicht hundertprozentig geklärt. Die AdSense-Richtlinien erlauben keine kontextbasierten Anzeigen anderer Anbieter, allerdings sind zum Beispiel Ebay Relevance Ads erlaubt. Vor der Nutzung sollte man dies also noch mit Google zur Sicherheit abklären. […]

  • […] Amazon bietet seinen angemdeten Werbe-Partnern ein neues alternatives System zu kontextintensiven Werbeeinblendung namens Self-Advertising-Links (Beta) – allerdings nur mit Einblendungen aus der Amazon Produktpalette & ohne Klick-Vergütung. Momentan ist noch nicht geklärt, ob die Self-Optimizing-Links zusammen mit Adsense eingebunden werden dürfen (daher hier erstmal kein Praxisbeispiel), da Google weitere kontextsensitive Werbeformen zusammen mit Adsense untersagt. Erinnert mich von der Technik etwas an die Ebay Relevance-Ads – die bereits offiziell gemeinsam mit Adsense eingebaut werden dürfen. Der Name ist etwas unglücklich (aber ist ja alles noch Beta) – ich würde statt Self-Optimizing-Links eher Seoli (auch SEO´s Liebling, zumindest potenziell für Kataloge & reinen Produktseiten) vorschlagen … 😉 via Basic Thinking Ein lustiger Praxistest zur “Kontext-Intuivität” im SOS-Blog unter “Meister SEO´s Anleitung zum Glücklichsein” – Grüßle an den PageRank-biegenden Meister auf dem lächelnden Berg 😉 Zitat Amazon Beschreibung: Mit den Self-Optimizing-Links können Sie das Amazon Shopping Erlebnis (z.B. Anzeige ähnlicher Produkte) ganz einfach durch Copy & Paste auf Ihrer Seite abbilden. Die neu entwickelten Links zeigen automatisiert immer die Produkte an, die am Besten zum Inhalt der Seite passen, in der die Self-Optimizing-Links eingefügt werden. Modifizieren Sie das Erscheinungsbild der Self-Optimizing-Links mit unserem Linkgenerator und kopieren Sie einfach den HTML-Code an die gewünschte Stelle Ihrer Website. […]

  • […] Amazon hat jetzt auch in Deutschland die Self-Optimizing-Links eingeführt (selbstoptimierende Links… Klasse!). Es handelt sich um eine Werbeform, welche automatisiert immer die Produkte anzeigt, die am Besten zum Inhalt der Seite passen. Das System ist dem von Google AdSense oder eBay Relevance Ads durchaus vergleichbar. Wie auch Google es gerne mit neuen Produkten tut, sind Self-Optimizing-Links als Beta-Version gekennzeichnet. […]

  • […] schmunzel… erst hü.. dann hot… auf nanoblogs und endl.de kann man die Story lesen, dass offensichtlich Google laut AGBs die Amazon Self Optimizing Links nicht akzeptiert, wenn man sie zusammen mit Google AdSense laufen lässt. Wer es doch macht, riskiert den Rauswurf bei AdSense. Artikel abgelegt unter: […]

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    nach nicht mal 10 Minuten hat man hunderte von Meinungen;)