Focus Online goes YouTube

Robert Basic

oder sagen wir für das deustche Web „… goes Sevenload.de“. Wie ich gerade beim PR Blogger lese, hat Focus das Angebot Focus Online Live gestartet:

Der Burdaverlag startet mit Focus Online Live eine neue Plattform zum Austausch von privaten Bildern und Videosequenzen, die es dem Focus ermöglicht, noch mehr User-Generated-Content in seine Angebote zu integrieren. Jedem FOL-Nutzer stehen zunächst 100 MB Speicher für die eigenen Bild- oder Videodateien zur Verfügung. Die besten der eingesendeten Schnappschüsse und Filmausschnitte werden dabei täglich aktualisiert und auf der Homepage präsentiert.

Angeboten werden Bilder- und Videouploads. So wie bei Sevenload, die bisher als einzige Webplattform weltweit die beiden Welten aus YouTube und Flickr zu verbinden versuchen. Die typischen Elemente sind drin: Userkommentare, Tagging, Einbinden in Website, Ratings, Sortierung nach Datum, Rating und Alphabet. Was nicht enthalten, soweit ich das sehen kann, sind Rechteangaben für die Bilder (zB Creative Commons).

Wie sieht es mit Formaten und Größenlimits aus? FAQ:

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Vorerst stehen Ihnen 100MB Speicher für Ihre Foto- und Videodateien zur Verfügung. Wenn Sie Ihre Fotos vor dem Hochladen in eine im Web darstellbare Größe skalieren und mit etwa 90% Bildqualität als JPEG speichern, können Sie die Datei in der Community Platz sparend und recht zügig hoch laden.

Welche Formate werden unterstützt?
JPEG, GIF und PNG für Bilddateien. MPEG, WMV, Real, Quicktime, MPEG2, MPEG4 mit MP3- oder ACC-Audiospur für Videodateien. Ferner werden die gängigen Kompressionsformate für Handy-Videos per MMS unterstützt.

Insgesamt wirkt das Angebot etwas eckig, ok, halt Focus-Design. Allerdings, und das könnte ein Manko sein, es fehlt der Charme der Garagenfirma. Auch wenn Focus mit die größte Userreichweite im deutschen Web verzeichnet, ist es fraglich, ob die Nutzergruppen darauf anspringen werden. Ein Teil wird sich nicht mit dem Gedanken anfreunden können, dass man dem Burda-Verlag User generated Content schenken soll. Ein anderer Teil wird bestehende YouTube/Flickr-Angebote bereits nutzen (gibt ja mittlerweile schätzungsweise über 50 Angebote dazu im weltweiten Netz, was diese Arten von Webservices angeht). Was die anderen Nutzer angeht, keine Ahnung 🙂

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.