Sonstiges

Verschwörung der Drucker- und Tintenhersteller

allerorten melden die good old Zeitungen, dass sie Web First, Free Comments, Blogs und etliche, weitere Maßnahmen gestartet haben, um sich in die neue Zeit zu überleben. Wordtfeld liefert dazu einen knappen, kleinen Überblick, wer wo was macht. Solte ich einen umfassenderen Überblick finden, reiche ich den nach. Ich finde es ungemein spannend zu beobachten, wie die einzelnen Zeitungsverleger in einem sich ändernden Umfeld reagieren. Und wie sie versuchen, die Konkurrenz zu imitieren bzw. mit eigenen Konzepten voranzugehen. Als Außenstehender kann man natürlich nur einen Teil der Strategien verstehen, bin ja kein Druckerkind, aber dennoch.

Btw, insbesondere fällt die erfolgversprechende Tendenz auf, sich die Zeitung selbst zu drucken (so zB das Guardian Projekt G24). Gute Idee! Dabei musste ich aber unwillkürlich grinsend an die Printkosten denken. Und siehe da, Wortfeld: …dort vermutet der erste Kommentator eine Verschwörung der Zeitung mit Drucker- und Tintenherstellern. Viele Leser, ein Gedanke 🙂

via Hugo E Martin


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

2 Kommentare

  • So ein Schwachfug. Wenn ich mich eh schon an den Rechner setzen muss, kann ich das Blatt auch da lesen, wenn ich was physikalisch in der Hand halten möchte, dann kaufe oder abonniere ich mir eine Zeitung.
    Innovativ wäre es, wenn das Teil morgens vor dem Aufstehen von selbst aus dem Drucker hüpft, der Rechner mich sanft durch meinen Lieblingsnetzsender weckt und per IP den Kaffee mit den neuesten Rezepten auf meiner Jura macht.
    Bis dahin werde ich mich weiterhin morgens mit dem koffeinhaltigen Heißgetränk vor den Monitor klemmen und Mails, News und Blogrolls lesen (Anglizismen sind doof 🙂 )

  • Das G24 Format eignet sich nicht nur für den Medienträger Papier, sondern insbesondere auch für mobile Endgeräte, IP-TV usw.

    Wäre ich Verleger, würde ich mit meinem neuen Format natürlich auch alle vorhandenen, genutzten ‚Endgeräte‘ bedienen …

    Als Beispiel, warum dies sinnvoll ist, bietet sich der Vergleich der Entwicklung der Nutzung von Bezahlsysteme im Internet an: Wegen ein paar ‚Verrückter‘ die natürlich jedes neue Zahlungssystem erst einmal ausprobieren würden (so etwas nennt man Marktforschung), wurde 99,9 % aller anderen potenzieller Käufer zugemutet, sich vor einem ‚Lustkauf im Internet‘ mit einem schicken neuen Zahlungssystem vertraut zu machen, sich zu registrieren und freischalten zu lassen.