Sonstiges

Sigmar Gabriel verklagt SPD Wähler

siehe Mein Parteibuch >> (ich denke, es liegt einfach am Frustabbau, da Sigmar weiß, dass er praktisch gesehen ähnlich wie Roland Koch unwählbar ist, wenn es um den Kanzlerposten geht. Gerade bei machthungrigen Menschen frisst sich sowas fest. Bei FJS hat man ja gesehen, wozu das führt).


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

5 Kommentare

  • Ähem, woher weisst Du denn, dass ich SPD wähle? Ich dachte, es gäbe hier sowas wie ein Wahlgeheimnis. Hast Du etwa auch die Wahlcomputer ausgespitzelt?

    Aber ich werde nun keine falsche Tatsachenbehauptung geltend machen, denn Du hast natürlich recht. Als SPD-Mitglied werde ich, wie viele andere Wähler auch, Mitglieder und Nicht-Mitglieder, selbst dann noch SPD wählen, wenn die SPD anstelle von Kandidaten Kartoffelsäcke zur Wahl aufstellt.

    Übrigens, klasse Formulierung – „frisst sich sowas fest“ 😉

  • Der Satz „Ich will auch zu den Nutten, Herr Hartz!“ unter dem Bild von Herrn Sigmar Gabriel, ist meiner Meinung nach eine sehr ausgewogene, gut gelungene und treffende Satire, die die angebliche oder tatsächliche Ahnungslosigkeit des früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten und Ex-VW-Aufsichtsratsmitgliedes gut parodiert.

    Ich habe herzhaft gelacht und hatte sogar ein bisschen Mitleid, mit dem armen Gabriel, der ja vielleicht wirklich integer war und nur durch seine vielen Ämter und Posten überfordert.

    Herrn Gabriels juristische Attacke gegen diese Satiere disqualifiziert ihn nun aber für jedes Amt in einem demokratischen Staat. Solches Mimosentum passt zu Diktatoren aber nicht zu demokratisch gewählten Volksvertetern.

    Außerdem zeigen Herr Gabriel und die SPD ihre absolute Internet-Inkompetenz. Die Zeiten, dass Politiker die Meinungsfreiheit durch Mobbing unterbinden können sind dank Internet vorbei! Hätte Herr Gabriel nichts unternommen, wäre die Sache bestimmt bald vergessen gewesen. Stattdessen steht Herr Sigmar Gabriel jetzt als Kämpfer gegen die Meinungsfreiheit am Pranger und macht sich weithin unbeliebt und lächerlich.

    Das Volk lässt sich nicht das Maul verbieten, Herr Gabriel. Treten Sie von allen Ihren politischen Ämtern zurück!

    Liebe Genossen, macht ihn doch bitte endlich darauf aufmerksam, dass er nicht länger haltbar ist.

  • Vielleicht schreibt mal der eine oder andere seine Meinung in einer freundlichen Email an Herrn Gabriel oder an die SPD.

  • Sehr geehrter Herr Bundesumweltminister Gabriel,

    bitte ziehen Sie Ihre Abmahnung und Ihre Klage gegen Herrn Marcel Bartels zurück.

    Die Bildunterschrift „Ich will auch zu den Nutten, Herr Hartz“ unter Ihrem Foto mag schmerzhaft für Sie sein, angesichts Ihres langjährigen politischen Engagements und der Einschränkungen, die damit verbunden sind, dass Sie in der Öffentlichkeit stehen.

    Ich muss aber sagen dass ich als Bürger über diesen Satz herzhaft gelacht habe. Ich empfand diesen Satz unter Ihrem Foto angesichts des VW-Skandals und Ihrer früheren Ämter als niedersächsischer Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat als durchaus gelungene Satire, die Ihre angebliche oder tatsächliche Ahnungslosigkeit gut parodiert.

    Wie wir auch in Berlin schmerzhaft erleben mussten, gehen Politik und Wirtschaft überhaupt nicht gut zusammen. Politiker sind einfach damit überfordert, Wirtschaftsunternehmen zu leiten, womöglich noch neben Ihren anderen Ämtern, zumal die parlamentarische Kontrolle meistens sehr Lückenhaft ist. Umso bedauerlicher ist es, dass es das Land Niedersachsen immer noch nicht geschafft hat, sich von seinen VW-Anteilen zu trennen.

    Inwieweit sie tatsächlich in den VW-Skandal verwickelt sind, kann und will ich gar nicht beurteilen und ich hätte den Witz sicher schnell wieder vergessen, wenn Sie nicht gegen Herrn Bartels juristisch vorgegangen wären.

    Möglicherweise sind ja Ihre Mitarbeiter und Anwälte aktiv geworden, ohne dass Sie selbst im Detail informiert waren. Für den Fall, dass Sie das satirisch ergänzte Foto selbst gar nicht kennen, nachdem Herr Bartels es unverzüglich von seiner Website gelöscht hatte, hier ein Link zu einer anderen Seite wo es noch steht: [Link zu dem Bild „Ich will auch zu den Nutten, Herr Hartz!“ im Baseblog aus juristischen Gründen entfernt]

    Als Bürger eines demokratischen Landes kann und will ich nicht hinnehmen, dass Sie versuchen, eine gelungene Satire und damit die Meinungsfreiheit durch juristisches Mobbing zu unterdrücken. Ich möchte Sie deshalb auffordern Ihre Abmahnung und Ihre Klage gegen Herrn Marcel Bartels unverzüglich zurückzuziehen.

    Andernfalls werde ich Sie nachhaltig und öffentlich dazu auffordern, von allen Ihren politischen Ämtern zurückzutreten, weil Ihr Verhalten nicht eines demokratischen Volksvertreters würdig ist.

    Das Volk lässt sich nicht das Maul verbieten!