E-Commerce: der gemeinsame Warenkorb II.

Robert Basic

Jochen Krisch hatte vor einige Tagen die These postuliert, dass Social Commerce Dienste ohne die Funktion eines gemeinsamen Warenkorbs (Produktkäufe auf Empfehlungsplattformen zwingen den Kunden, x-fach den Bestelldatenvorgang erneut vorzunehmen: very bad) zum Scheitern verurteilt seien.

Daraufhin hat Edelight.de, eben eine solche Empfehlungsseite für Geschenke (n.n. public), deren bisherigen Erfarungen mit einer Vorabversion geschildert. Zentraler Punkt:
1. Wie viel Nutzer kaufen mehrere Produkte – insbesondere von unterschiedlichen Anbietern:
-> Unsere Erfahrung: Sehr, sehr wenige.

Jochen Krisch:

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Interessante Ausführungen zum Thema bei Blogdelight. Mit dem einzigen Manko, dass sich die Aussagen auf den Betrieb eines konventionellen Shoppingportals (ohne Social Shopping Elemente) stützen. Grundsätzlich kann es natürlich nicht die Aufgabe jedes einzelnen Shoppingdienstes sein, einen eigenen Warenkorb anzubieten. Vielmehr müsste es im Interesse des Produktlieferanten liegen, Social Shopping Diensten neben dem Produktangebot auch eine einheitliche Warenkorblösung anzubieten.

und bezieht sich auf die Bestrebungen von Shopping.com.

Hab da so meine leisen Zweifel, dass eine Social-Commerce Plattform wirklich einen gemeinsamen Warenkorb braucht, da mE mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Lieber biete ich den Users vernünftige Empfehlungs/Entdeckungsmöglichkeiten an, investiere also dort meine Ressourcen, statt 10% der Besucher zu bedienen, die mal hin und wieder mehrere Produkte parallel kaufen möchten. Letztlich aber hängt es stark davon ab, ob man sich mehr als moderne Suchmaschine versteht oder eher als virtuelles Kaufhaus mit einem breiten Produktportfolio. Das aber wiederum hängt davon ab, welche Funktionen man anbietet und damit dem User gegenüber signalisiert, wo der Kernnutzen liegt. Sonst weckt man falsche Erwartungen, wenn man zwar tolle „Überflieger-Warenkörbe“ anbietet, im Hintergrund jedoch kaum was los ist. Na, erst das eine, dann das andere.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,3 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Noch wichtiger dabei: Es ist müßig, Startups mit einem Shopping.com Monster zu vergleichen, das möglicherweise in der Lage ist, eine solche E-Commerce Infrastruktur auf die Beine zu stellen und am Markt durchzudrücken. Es kann nicht Aufgabe der Startups ein, es werden mE ganz eindeutig Firmen wie SAP, Oracle, Microsoft und Amazon wie auch eBay sein, die das Problem zusammen mit Logistikern angehen und lösen werden. Es ist zudem ja nicht so, dass es nicht genügend Datenformate gibt. Das muss nicht neu erfunden werden. Was man braucht, sind bezahlbare und standardisierte Lösungen eben.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Datenschutzmanager (m/w/d) im Gesundheitswese...
Vitos gGmbH in Kassel
Social Media Redakteur (m/w/d)
IHK - Industrie- und Handelskammer Dresden in Dresden
Praktikum Digitale Distribution & Online ...
LEONINE Holding GmbH in München
Mitarbeiter Marketing (m/w/d) Schwerpunkt Onl...
KLAIBER Sonnen- u. Wetterschutztechnik GmbH in Forst
Mitarbeiter Öffentlichkeitsarbeit (m/w/d) &#8...
Saarländische Nahverkehrs-Service GmbH in Völklingen
(Junior) E-Commerce Manager / Account Manager...
Ludwig Erhardt Nachfolger GmbH & Co. KG in Karlsruhe
Marketing-Mitarbeiter / Social Media Manager ...
IBP International Building Produc... in Linden (bei ...
Senior Consultant Digital Marketing & Med...
Instaffo GmbH in München
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen
Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.