Sonstiges

Amazons frustfreie Päckchen

nette Idee von Amazon, statt Originalverpackungen die Unternehmen Produkte in einfacheren Verpackungen via Amazon verschicken zu lassen:
We currently offer a selection of Toys and Consumer Electronics products in Frustration-Free Packaging. It will take many years, but our vision is to offer our entire catalog of products in Frustration-Free Packaging.

das Werbevideo:
Amazon

via twitter.balu


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

16 Kommentare

  • Hm. Interessant, auch wenn der Nutzwert hier natürlich künstlich gesteigert wurde, viel mehr interessiert mich aber die rechtliche Frage: Wer haftet dann z.B. wenn Teile fehlen, beschädigt oder anderweitig nich funktionsfähig sind? Da Amazon die Original-Verpackung ausgepackt hat, müsste hier Amazon die Produkthaftung tragen. Ob die sich wirklich diesen Schuh anziehen wollen?

    Andere Sichtweise: Wenn ich das im Video richtig sehe, haben Amazon-Mitarbeiter beim „verpacken“ gleich auch das Piratenschiff zusammengebaut. Ich stell mir das toll vor, wenn ich meinem Sohn eine tolle Lego-Piratenburg zu Weihnachten kaufe, wo der Spass ja eigentlich im zusammenbauen besteht, und dieser gleich die fertige Burg aus dem Karton zieht. Noch lustiger wirds, wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, Modellbausätze anyone? 😀

    Klar, soweit wird es Amazon nicht treiben, da unwirtschaftlich. Aber ich wollte jedenfalls das Produkt im Original-Karton.

  • Also, es gibt in der Tat unwahrscheinlich frustrierende Verpackungen! Oder solche, wo man sich selber fast mit dem Messer oder der Schere umbringt …

  • Hmmm also wenn ich jetzt diese Werbung so sehen soll wie sie aussieht, das Amazon mir schon alles fertig zusammen baut dann find ichs wirklich nicht grad toll. Durch die ersetzung des Original Kartongs gibt es schon einige Vorteile da man ja nicht sieht was dort wirklich nun drinn ist, denke dabei an Geschenke, Anonyme dinge etc.
    Aber den ganzen spaß am fertigstellen wie bei Modellflugzeuge oder ähnlichem das wär ein sehr großer fehler… aber ich denke dies wird Amazon nicht so umsetzen 😀

  • Praktisch fände ich das weniger bei Karton-Verpackungen als bei diesen in Plastik eingeschweißten Teilen (oft bei Elektronik-Arikeln), die selbst mit einer Schere oft nicht ohne Verletzungen zu öffnen sind…

  • Amazon ist edel und gut und ersetzt die werbende Verpackung des Hrstellers durch die (etwas kleinere) mit dem Werbelogo von Amazon.

    … ich glaube, daß dürfte der wahre Mehrwert der Aktion sein. 😉

  • Genial und konsequent. Beim Online-Shopping fällt der Zweck der Verpackung – Kaufanreiz, Diebstahlschutz, passend für Regale/Displays – weg. Diese Eigenschaften müssen nicht mit den Interessen der Kunden übereinstimmen. Der will z.B. leichtes Entpacken oder wenig Verpackungsmüll. Und ich denke, dass da für Amazon ein paar Dollar Vorteil auch drin sind.

  • Ich glaube es kommt ganz auf die Art des Inhalts und des Verwendungszwecks an – ein Kind, welches so ein Boot unterm Weihnachtsbaum findet, macht sicher größere Augen und höhere Vorfreude beim Auspacken, wenn das Ding nicht in einer grauen 08/15 Pappe da liegt … andererseits habe ich schon so oft geflucht, weil Dinge vom Hersteller offensichtlich so verpackt wurden, dass man sie anscheinend gar nicht auspacken können sollte (Beispiel Fernbedienungen, Computer-Mäuse usw.).

  • @Robert: Ah, okay, ich habe nur das Video gesehen. Hier frage ich mich allerdings, welchen Nutzen die Hersteller davon haben? Sie müssen vermutlich ihre ganze Produktion umkrempeln oder doppelt aufstellen, weil sie ja nicht nur Amazon-Verpackungen nutzen. Dazu steht auf der Verpackung nun nicht ihre Marke, sondern die von Amazon. Entweder Amazon rückt hier mit kräftigen finanziellen Argumenten an oder unterschreibt 10-Jahresverträge. Anders kann ich mir nicht vorstellen, wie die Hersteller auf das Konzept anspringen sollten.

  • @Hamster: So wie ich es verstanden habe, wird das Produkt direkt beim Hersteller in die neue Verpackung gestopft und vermutlich auch direkt von dort über die eigene Logistik verschickt. Dafür wird Amazon sicher an den Hersteller etwas zahlen, spart sich selbst aber das Lager, die eigene Umverpackung und den Versand.

    Und was den Markennamen angeht: In obigem Beispiel sieht man ja, dass sowohl Amazon als auch Fisher Price auf der Packung steht.

  • Und was das Zusammenbauen angeht:
    Das Schiff ist auch in der Originalverpackung schon zusammengebaut. Da nimmt man keinem den Spaß. Und die Einzelteile, die in der Sichtverpackung schön für’s Regal zum Anschauen an das Schiff geknoten waren, sind in der Pappverpackung einfach in Tüten dazugelegt.

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