Sonstiges

Video verändert Menschen?

nicht das Video per se, sondern die Nutzung des Medium zwecks Austausch, zielgerichtet oder ungerichtet, so die Theorie dieses Videos:

Production companies and broadcasters no longer hold a monopoly over moving-images – instead, a new theatre of public information has emerged. Spread across the internet, television, festivals and campaigns this emerging Video Republic is a messy, alternative realm of video creation and exchange, dominated by young people. Who inhabits, shapes and regulates the Video Republic and what is its future?

Die visuelle Kommunikation ist ohne Zweifel ein starker Faktor, sich mit dem Gegenüber einzulassen. So überwindet es das, was Text per se nicht oW kann, nämlich Gefühle präzise zu vermitteln. In der visuellen Form gelingt das quasi im Vorbeigehen, ohne dass der Sender darauf explizit achten müsste. Beim Senden aber verlässt der Sender nicht die Umgebung des bewussten Publizierens. Das ist auch nicht anders als beim Texten. Man weiß, dass man unbekannte Personen ansprechen wird. Obgleich es ein völlig normaler Dialog ist (wenn man das Zuschauen und das Kommentieren im Voraus projiziert), erzieht das bewusste Publizieren den Sender selbst zunächst. Es erfordert, dass er sich etwas mehr Gedanken machen muss, was er sagt. Wenn sich Menschen jedoch über das bewusste Senden trainieren, nehmen sie zugleich die Umgebung dadurch bewusster -auf ihrem Level- wahr? Sonst könnten sie das eben nicht formulieren, was sie vermitteln wollen (egal, um was es geht). Wer bewusster lebt, geht auch zugleich bewusster mit seiner Umgebung um. Good or bad? Werde das für mich festhalten. Womöglich ein Thema fürs Filmcamp. Denn die Frage ist, bedeutet das wirklich etwas für die Gesellschaft auf lange Sicht? Nicht nur auf lokaler, nationaler Ebene, sondern auf länderübergreifender Ebene.

via Rivva


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

5 Kommentare

  • ich denke die betonung sollte man da vor allem auf die „jungen“ leute legen. ich denke die leute die jetzt so 10-12jahre sind, gehen damit noch viel anders um als, leute die jetzt so mitte 20 sind. die auch noch das leben ohne handy, pc ect. im hinterkopf haben.

  • „die auch noch das leben ohne handy, pc ect. im hinterkopf haben.“

    *seufz* Jaaa, ohne Handy… das war eine schöne Zeit. Heute bin ich ja noch nervöser wenn ich das dumme Ding mal vergessen habe oO Aber ohne PC? Der gute alte Brotkasten (C64) war immerhin auch einer… *schwärm*

  • gut, mit dem c64 stimmt schon 😀 aber war da noch eine andere art von „zeitbeschäftigung“ als heute das pc/internet. auch das immer und überall für jeden erreichbar und verfügbar sein… ich finde es total schlimm, wenn man nichtmal gespräche führen kann ohne dass das handy vom gesprächspartner klingelt (anruf, sms). da wünschte ich mir doch schon die „gute alte“ zeit herbei. natürlich hat das handy auch vorteile, man kann auch kurzfristige absagen ect. mitteilen. gemäß dem spruch „wo sonne ist, ist auch schatten“.

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