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Obama will saubere Mitarbeiter, ob real oder digital

Obama sucht Bewerber für einen Job in seinem Administrationsteam (wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sind das bis zu 5.000 Mitarbeiter). Und laut NY Times müssen die Kandidaten 63 Fragen über sich ergehen lassen. Die auch erfragen, ob man ein Blog oder Twitter nutzt, was man denn möglicherweise verfängliches verfasst haben könnte, ob man irgendwann einmal eine verfängliche SMS geschrieben hat und so weiter. Mehr dazu in der NY Times: For a Washington Job, Be Prepared to Tell All

„€œPresident-elect Obama made a commitment to change the way Washington does business, and the vetting process exemplifies that,“€? said Stephanie Cutter, chief spokeswoman for the Obama transition office.

Klaus schreibt völlig richtig:

Das ist natürlich eine geschickte Krisen-PR im Vorfeld, zeigt aber gleichzeitig auch die Schattenseiten der Online-Kommunikation auf: Wer seit vielen Jahren online aktiv ist und sehr viel publiziert hat, hinterlässt umfangreiche digitale Spuren, die nun Auswirkungen auf Bewerbungen haben können. Die Generation Internet ist für jeden transparent. Dadurch verbessern sich für den einen oder anderen Bewerber die Chancen, weil er seine Kompetenzen online deutlich machen kann


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

6 Kommentare

  • „… Und laut NY Times müssen die Kandidaten 63 Fragen über sich ergehen lassen. Die auch erfragen, ob man ein Blog oder Twitter nutzt, was man denn möglicherweise verfängliches verfasst haben könnte, …“

    YES – We can! 😉

  • Haben Sie irgendwann mal eine verfängliche SMS geschrieben oder was anderes verfängliches verfasst???

    Wer kann nach 20 Jahren Akustikkoppler, Modem, Teledat 100, DSL von BTX bis StudiVZ sowas noch wissen?
    Ich hab auch Disketten gelocht, das hat Commodore auch verboten 🙂

  • Jeder halbwegs vernunftbegabte Arbeitgeber lässt facebook und/oder studiVZ prüfen – wieso sollte es bei Obama so überraschend sein?
    Man sollte sich lieber an den Gedanken gewöhnen, dass es eben auffindbar ist, was man bei einem guten Glas Rotwein oder einem Bier so geschrieben hat…oder in jugendlichen Wahn…

  • jaja. die sms-geschichte in den usa. sowas soll nicht nochmal passieren. auch zigarrenraucher im weissen hause sollen vermieden werden. was noch?
    leute, die journalisten wanzen ins hotelzimmer basteln?

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