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Die Dialektkarte

Andreas Sperber hat mich angemailt, dass er auch sowas wie den Sprechenden Sprachatlas der Bayern zu bieten habe, nur eben bundesweit. Nennt sich Dialektkarte und basiert auf Google Maps. Als Zuhörer: Auf ein Icon auf der Karte klicken und den user generated Aufnahmen lauschen. Oder aber selbst zum Mikrofon greifen und passend zu einer Location seinen Dialekt offenbaren. Kleiner/großer Nachteil: Ich habe nur wenige, vorgegebene Varianten entdeckt. Die User sollten nicht nur vorgebenene Sätze sprechen, eigenes Dialektgewurschtel fände ich viel genialer;) Solltest Du, Andreas, etwas hervorheben, dass man sich ruhig was trauen soll.

Dialektkarte


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

8 Kommentare

  • Dialektkarte…

    Bin bei Robert auf die Dialektkarte gestoßen.

    Eine Deutschlandkarte auf der kleine Markierungen sind. Klickt man diese an, kann man sich die jeweiligen Dialekte der Region anhören, gesprochen von Usern der Seite.
    D.h. man kann sich dort einen Acc…

  • user generated Aufnahmen

    sollten mal alle in ihrem Dialekt sprechen finde ich und dann Location in der eigenen Varietät sprechen.

    Oder was man von diesem Basic-Dialekt, nun, äh, dabei empfindet… 😉

    Isch gebb da glei Jusa, was redschd sou gschwolle dohea? Hewwe se eisch do owwe hinna Frongford jezad gonz de Wolf rasierd. Awwa hallo, gell! 😉

    (rheinfränkisch -> pfälzisch -> kurpfälzisch -> vernemarisch)

  • Finde ich eine witzige Idee, um zu erfahren, wie weit ein bestimmter Dialekt letztendlich reicht und wie weich oder hart die örtlichen Grenzen zwischen den Dialekten sind.

  • „Oder aber selbst zum Mikrofon greifen und passend zu einer Location seinen Dialekt offenbaren. Kleiner/großer Nachteil: Ich habe nur wenige, vorgegebene Varianten entdeckt. Die User sollten nicht nur vorgebenene Sätze sprechen, eigenes Dialektgewurschtel fände ich viel genialer“

    Aehm, huestel, bei einer vernuenftigen Dialektkarte geht es aber gerade darum Vergleiche machen zu koennen. Das geht halt am besten wenn man den gleichen Satz (bzw die gleichen Saetze, mehrere sind ja besser) in verschiedenen Dialekten hoeren kann.

    Ansonsten verkommt das ganze doch nur zu einem Kuriositaetenkabinett bei dem irgendwelche zusammenhanglosen Fetzen zum besten gegeben werden. Ohne weitere Erklaerungen sind das dann nur mehr oder weniger wertlose „Dialektgewurschtel“.

    Bei eigenstaendigen Beitraegen muesste man das ganze noch um einiges ausbauen. Da koennte man dann Leute komplette Geschichten in ihrem Dialekt erzaehlen lassen, wobei dann in einem „Begleittext“ bestimmte Begriffe nicht nur „uebersetzt“ sondern auch weiter erklaert werden. Solche Projekte kenne ich aus dem Englischsprachigen Raum, z.B bei der BBC gibt’s irgendwo eine Minisite die das macht.

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