Sonstiges

NY Times rechnet mit George Bush ab

Bob Herbert überschüttet in seiner Kolumne Add Up the Damage den amtierenden Präsidenten mit einer Kaskade von Kritiken. Ganz so, als wäre ein US Präsident für all das verantwortlich zu machen, was in den USA schief gelaufen ist. Und schreibt:
When Mr. Bush officially takes his leave in three weeks (in reality, he checked out long ago), most Americans will be content to sigh good riddance. I disagree. I don’t think he should be allowed to slip quietly out of town. There should be a great hue and cry — a loud, collective angry howl, demonstrations with signs and bullhorns and fiery speeches — over the damage he’s done to this country.

Richtig treffend finde ich einen Kommentar dazu:

Mr. Herbert,

You wrote:

The Bush administration specialized in deceit. How else could you get the public (and a feckless Congress) to go along with an invasion of Iraq as an absolutely essential response to the Sept. 11 attacks, when Iraq had had nothing to do with the Sept. 11 attacks?

Well, perhaps that question should be asked of Judith Miller and the rest of the staff at the Times. Perhaps, that question should be answered by all members of the mainstream media. You were all complicit in the deceit. Yes, the Bush administration played on the fears and false patriotism of the citizens but where was the press? The press/mainstream media was cowering in a corner…afraid to appear as if they were not supporting the troops. The Times was afraid of The Post and television and cable news was afraid of Fox news. No one wanted to lose readers/viewers by questioning any of the rash statements made by the Bush administration. You went along with it. The press made a choice. You chose cash over courage. You abdicated your responsibility as members of the fourth estate. Where is this mentioned in your article? You assign justifiable blame to Bush and to the people but where in your article do you accept blame for your actions and your lack of actions?

This is the problem with the press. You keep score of your own game and by your reckoning you are never to blame…

— M. Fox, nyc

Treffer und versenkt:)


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

10 Kommentare

  • Zugegebenermaßen war die Berichterstattung nicht kritisch genug, aber wo hätten sie denn ihre Informationen hernehmen sollen? Informanten beim Geheimdienst einschleusen, der felsenfest behauptete, es gebe Massenvernichtungswaffen? Das ist eben nicht möglich gewesen.

  • Mein Erinnerungsvermögen ist nicht das Beste, aber ich meine mich zu erinnnern, dass es auch so schon genug Zweifler an den von den USA vorgelegten Beweisen für zum Beispiel Massenvernichtungswaffen gab. Ich bin mir gar nicht mal so sicher ob die Bush-Regierung den Irak direkt mit den Terroranschlägen am 11. September in Verbindung gebracht hat, ging es nicht mehr um zukünftige Anschläge und die Gefahr durch die Massenvernichtungswaffen? Wie dem auch sei. Die damals vorgelegten Beweise waren sehr dünn ….

    Besonders zu kritisieren ist aber, wie sich die Presse vom Militär hat instrumentalisieren lassen. Wobei ich es einem Journalisten nur schwer verübeln kann, wenn er über einen Militärtrupp mit dem er zusammen durch den Irak jagt, nicht schlecht schreiben mag. Das war ein wirklich besonders gekonnter Schachzug …

  • Schade, dass ich den Artikel erst jetzt lesen. Gefällt mir gut, obwohl ich mit meinen Englischkenntnissen nicht alles genau verstehe. Ja, den George sind wir endlich los… 🙂

  • Wenn ich sowas schon wieder lese könnte ich ausrasten. Alles Lug und Betrug. Hier hat sich wohl jemand sehr die Taschen vollgestopft auf Kosten anderer. Tja so wird heute Politik gemacht. Ich hoffe so ein Mist wiederholt sich nicht wieder. Auf eine bessere Zukunft. 😉

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