iPhone und Co. sorgen für 20 Prozent mehr Umsatz bei mobilen Spielen

Michael Friedrichs

apple-iphone-idraculaDie internationale Gaming-Branche darf sich derzeit über klingelnde Kassen freuen. Dank moderner Smartphones, wie beispielsweise dem Apple iPhone, ist der Umsatz in 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 5,4 Milliarden US-Dollar angestiegen. Dies belegt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forrester Research. Während die Download-Zahlen von mobilen Spieletiteln in den USA und Europa so gut wie gleichgeblieben sind, gibt es in China und Indien ein signifikantes Wachstum zu verzeichnen. Besonders interessant ist auch die Tatsache, dass die Download-Zahlen von Java-Spielen zurückgegangen sind, während die Spiele für das Apple iPhone und iPod touch zunehmend an Bedeutung gewinnen.

„The combination of iPhone and the Apple App Store has galvanized the mobile games industry,“ said report author Dr. Windsor Holden in a statement.

„Apple has provided an innovative device which enables developers to create smooth, compelling, visually attractive games for the mobile users, together with a business model offering a highly competitive revenue share for developers.“

The touch input, robust hardware, and graphics capabilities have given the iPhone an advantage over its rivals on the mobile gaming front. Users of the iPhone also download apps at a higher rate than other phone users, and the platform has drawn high-profile developers like Electronic Arts and Sega.

Ein Vorteil des iPhones gegenüber den anderen Smartphones sei die konsequente Einbindung von Inhalten in den App Store. Ein nicht unerheblich weiterer Vorteil: die meisten iPhone-Nutzer verfügen bereits über einen iTunes-Account und bezahlen ihre Downloads mit der Kreditkarte. Dagegen setzt Google mit seinem Android Market auf Google Checkout und RIM verwendet für seine BlackBerry App World PayPal zur Abrechnung.

Ebenfalls interessant ist auch Vorhersage der Meinungsforscher. Demnach werden bis 2012 mehr als die Hälfte aller Download-Spiele durch Werbung finanziert.

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(Michael Friedrichs)

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Michael Friedrichs hat als Redakteur für BASIC thinking im Jahr 2009 fast 400 Artikel veröffentlicht.