Sonstiges

Das 399 Euro-Notebook: Dell Inspiron 15 angetestet



Günstig ist er ja schon, der neue Inspiron 15 von Dell. Den vollwertigen Einsteiger-Laptop gibt es bereits ab 399 Euro – ein Preis, der sich eigentlich bei den kleinen Netbooks als Hausnummer durchgesetzt hat. Grund genug, sich das Ding einmal genauer anzusehen.

Unser Testgerät hat Dell am Wochenende geliefert – vorsichtshalber in der etwas gehobeneren Ausstattung für 549 Euro. Zunächst aber die Eckdaten, die für alle Modelle gelten: Wir haben eine 15 Zoll Bildschirmdiagonale, der Rahmen misst 34 cm in der Breite und 24 cm in der Tiefe. Die Höhe lässt sich von vorne nach hinten mit 2,6 bis 3,8 cm angeben. 2,64 Kilogramm bringt das ganze Gerät auf die Waage.

dell-inspiron15
Inspiron-Käufer haben die Möglichkeit im Dell-Shop, je nach Bedarf Einfluss sowohl auf die Innerein als auch das Äußerliche zu nehmen. Beim Prozessor reicht die Spannbreite vom Ein-Kerner Intel Celeron bis hin zum Core 2 Duo. Der Speicher lässt sich bis zu acht Gigabyte aufstocken, ebenso gibt es drei Größen für die Festplatte. Windows Vista Home Premium ist in jedem Fall bereits vorinstalliert. Ein Tipp für Design-Unentschlossene: Bei der Bestellung unbedingt das Häkchen bei „Mikro-Satin-Oberfläche“ setzen. Das kostet zwar 39 Euro extra, dafür liegt der Inspiron danach aber auch dank rutschfester Oberfläche besser in der Hand. Und besser als der bei derzeitigen Notebooks grassierende Überall-Klavierlack sieht es allemal aus.

Kommen wir zur Grafik: Das bereits erwähnte Display erledigt einen guten, wenn auch spiegelnden Job. Der Bildschirm kommt im 16:9-Format mit 1.366×768 Pixeln – also durchaus filmtauglich, zumal Dell (gegen Aufpreis) auch ein Blu-ray-Laufwerk für den Rechner anbietet. Die Grafikkarte selbst ist als On-Board-Lösung (Intel GMA 4500MHD) nicht gerade der Oberhammer, kommt aber immerhin auch mit HD-Filmen in 1080p klar. Übrigens: Auch beim Sound gibt es nicht wirklich etwas zu meckern, einzig an der blassen Bässe könnte Dell noch etwas feilen.

Das aufgeklappte Innere des Rechners erscheint schlicht – aber auch schick. Glänzender (leider auch Fingerabdruck-empfindlicher) Klavierlack links und rechts der großzügigen Tastatur und ein guter Druckpunkt sowohl bei den Tasten, als auch beim Trackpad. Anders als bei einem Netbook kann man mit dem Inspiron 15 ohne Probleme längere Schreibstrecken aushalten. Bei den Schnittstellen sieht es dagegen eher mager aus: LAN bzw. WLAN 802.11 a/b/g/n für das Internet, drei USB-Ports, einen D-Sub-Monitoranschluss, Eingänge für Mikrofon und Kopfhörer, einen ExpressCard-Schacht und einen Kartenleser vor – voilà! Bluetooth gibt es zum Beispiel wieder nur nur gegen Aufpreis.

Der Lithium-Ionen-Akku hielten im Test 75 Minuten unter Volllast durch. Rund vier Stunden waren es immerhin im Energiesparmodus. Wer viel unterwegs ist und nicht immer die Steckdose in Reichweite hat, sollte vielleicht besser einen einen 9-Zellen-Akku (ca. 100 Euro) beim Kauf in den Warenkorb legen.

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Fazit: Mhja, kann man machen. Für 399 Euro bietet der Inspiron 15 eine solide (wenn auch nicht überragende) Ausstattung, vor der derzeit jedes gleichpreisige Netbook kapitulieren muss:Tippen, Filme gucken und URLs abklappern – all das geht beim kleinen Dell besser und komfortabler. Wer jedoch speziellere Ansprüche in sich verspürt, sollte sich weiter auf die Suche begeben. Zwar lässt sich der Inspiron nach den eigenen Wünschen pimpen – dann werden allerdings auch wieder Preise erreicht, die den Spaß an der Sache verderben.

(André Vatter)


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Über den Autor

André Vatter

André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.

37 Kommentare

  • Ich glaub Andre wollte nur ein Netbook und wollte nicht dafür bezahlen 😛 (das war nicht böse gemeint) ich würde das genauso machen 😀

    ich finde das netbook an sich ist eigentlich schon ne feine sache, aber war noch nie so angetan von dell, mal schauen entweder das oder das nc20 😉

  • @6: Genau. Nur, dass das Inspiron 15 eigentlich ein vollwertiges Notebook ist – und kein Netbook. Hat sich Dell mal wieder bei den Hardware-Ködern für willige Journalisten vergriffen. Mist!

  • Das Du mit Dell „dicke“ bist wissen wir ja eh. Aber Du hast meine zweite, eigentliche, Frage nicht beantwortet. Was bekommt man für so eine Blog Werbung?

  • Lothar, so ein Beitrag kostet nichts, da wir redaktionell unabhängig posten!
    Das, was Du als Marketing-Eintrag bezeichnest, finden andere Leser (wie u.a. Simon oder Mario) nützlich/interessant. Wiederum andere User (wie Tek) sind inhaltlich anderer Meinung…

    Wir haben als Betreiber des Blogs bis heute noch keinen einzigen Euro mit dem Blog eingenommen und auch noch keinen einzigen bezahlten Eintrag erstellt.

  • Guter Beitrag! Kurzer Vergleich mit dem „führenden“ Netbook (z.B. Asus EeePC 1000HE?) wäre noch super gewesen. Vielleicht kann man ja noch eine Übersichtsgrafik mit den wichtigsten Vergleichsmerkmalen machen.

    Grüße
    Andreas

  • Interessante Artikel obwohl er teilweise wie ein Keyword Schleuder für Dell den Schein hat.

    Ich persönlich bin mit ein Mac Book besser bedient 🙂

  • ich denke es ist ein gutes einsteiger notebook. hatte vor 2 jahren auch ein dell inspirion 15, damals noch wesentlich teurer^^

    ist das richtige für die leute, denen die netbook etwas zu klein sind, allerdings finde ich die akkulaufzeit etwas schwach.

  • @15:
    Wie Du evtl. mitbekommen hast, haben wir die Seite via ebay ersteigert.
    Oberste Priorität hat/hatte seitdem der Fortbestand der Seite, danach kommt auch, aber nicht mal als nächster Punkt, die Monetarisierung. Und diesem Punkt werden wir uns „zukünftig auch irgendwann mal“ widmen.

  • @11 & 16:
    also das ist ja jetzt wohl der Oberlacher. Bitte seit doch ein bisserl ehrlicher, so wie das der Gründer dieses Blogs auch war. Ansonsten verkommt der Blog zu einem reinen Marken- und Werbeblog a la „Upload“, „Neuerdings“ & Co. Das will wirklich keiner und ich denke (und hoffe) ihr auch nicht. Drum lasst doch einfach solche „Werbe“ Artikel wie diesen, das kommt einfach nicht gut und riecht (stinkt) immer gewaltig nach „gekauft“ (auch wenn er es diesmal vielleicht wirklich nicht sein sollte).

  • Ich benutze seit langer seit Dell Geräte und ich liebe die Teile.
    Gegen meine aufgemotzen Dell Vostro kommt nicht mal ein macbook an 🙂

    Einer sollte über den genialen DELL Service schreiben, denn der ist wirklich allen anderen Services weit vorraus. Man fühlt sich sicher mit einem DELL Gerät.

  • Leute, Leute, ich bin ja auch einer der schnell misstrauisch ist. Aber wenn jetzt bei jedem genannten Label und bei jedem kleinen Test gleich Werbemillionen, die in den Taschen der Blogbetreiber verschwinden, vermutet werden….
    Lasst doch die Kirche im Dorf.
    Und insbesondere der Dell-Artikel ist doch nicht uneingeschränkt positiv.
    Wenn ich hierfür bezahlt hätte würde ich mich bedanken.
    Sagt mir lieber, wie ich das Progrämmchen finde, dass mir permanent eine andere Werbeseite einspielt. Irgendwer hat auf meinem Rechner etwas abgeladen was ich nicht bestellt habe. Ich werd noch blöd vor Ärger.

  • Ich will auch so ein Netbook haben.

    Eventuell schreibe ich Dell einfach mal an und frage mal ganz nett und freundlich ob die mir eins schenken/spenden/überlassen.

    Ich hab nur mein 15° HP Notebook aus dem Jahre 2002. :/

  • Die allgegenwärtige Kritik an allem und jedem hat ja schon was Bizarres an sich. Erinnert mich stark an einen Meister des absurden Humors:

    „Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.“
    (Douglas Adams, Das Restaurant am Ende des Universums)

    @Andre Vatter:
    Vielen Dank für die Zeit, die Sie sich genommen haben, dieses Memo hier zu schreiben. Ich fand es informativ und für mich von gutem Nutzen.

  • Hey ,
    ich habe mal eine frage ich bekomme so ein Laptop zur Konfirmation zum Filme/fotos und sonstiges Bearbeiten ausserdem zum Chatten usw.
    was sagt ihr ist er gut.?

  • heey,
    ich wollte mir auch ein Dell Inspiron 15 kaufen, aber hier gibt es sehr viel schlechte Kritik dafür. An die, die schon ein solches Notebook haben: Wie seht ihr das? Oder vielleicht: Was findet ihr nicht so gut an dem Notebook? 😉 🙂

  • Sorry, habe etwas vergessen. Würde natürlich auch gerne wissen was ihr an dem Notebook gut / SUPER!! 😀 ^^/ … findet?!? (DANKE!!)

  • Hallo!

    Ich finde das Notebook kann toll sein wie es will … wenn ich Vista dafür in Kauf nehmen muß ist die Sache uninteressant! Viele meiner alten Programme, die nach wie vor unter XP gut laufen und wo updates nur unnötig Geld kosten (bzw. für Vista gar nicht zur Verfügung stehen) laufen nämlich gar nicht mehr unter Vista. Insoferne an alle die nicht gerade blutige Anfänger sind: Hände weg von Computern, deren Betriebssystem einem aufs Aug gedrückt wird!!!

  • Das Notebook ist der Hammer, hab es mir gekauft. WXP SP3 läuft ohne Probleme. Würde zu der extra Grafikkarte raten. 8gb Ram stecken für W7 auch schon drin. Für das spiegelnde Display gibt es Folien!!!! Auch gekauft und auch super.

  • @Rudi Moser
    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr**** halten.
    Man wird mit keinem Gerät an ein OS gebunden. Habe schon MacBooks mit XP gesehen, und Dell (HP,IBM) kisten auf dem der Leopard läuft.

  • Hab da mal ne frage… Kann man das notebook auch fürs gaming verwenden?? Also eher solche games wie battlefield heroes oder wow, keine überfetten grafikbolzen auf höchster detailstufe 😉 …

  • Ich hab mal eine Frage.
    WIe findet ihr das Notebook von Dell.
    Was ist daran schlecht und was gut.

    Liebe Grüße ♥

  • ein frage ist dell gut ….? weil ich möchte mir von dell ein laptop kaufen dar ich 15 bin und nicht viel geld habe möchte ich ja auch kein schlechten laptop kaufen !!! vorallen ist (Inspiron 15) von dell gut

  • Die Dell Notebooks sind ja qualitativ recht gut. Ich nutze auch seit 2,5 Jahren ein Vostro 1400.
    Aber nun habe ich einen Kabelbruch am Netzteil, das ist schlicht mies verarbeitet.
    Ich weiß ja nicht, ob die Art Netzteile immer noch verwendet werden, das wäre für mich aber ein Ausschlusskriterium.

  • Ich finde das um Dell nach wie vor nur wegen des Namens zu sehr vertraut wird. Wer vergleicht findet einige Geräte in der gleichen Preis Leistungsklasse des Dell Inspiron 15. Z.B. das Asus X5DAD.

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