Last.fm und Roccatune: Bezahlmodelle und kostenlose Album-Widgets

André Vatter

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Es gibt gute – und schlechte Nachrichten. Die schlechten zuerst: Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, führt Last.fm in Kürze ein Bezahlmodell für alle Hörer außerhalb der USA, Großbritannien und Deutschland ein. Drei Euro pro Monat werden dann für diejenigen fällig, die auch in Zukunft weiterhin auf das Social Radio zugreifen möchten. Ein konkreter Grund wird nicht genannt (nur: „In order to keep providing the best radio service on the web…“), allerdings kann getrost davon ausgegangen werden, dass schleppende Werbeeinnahmen ausschlaggebend waren.

Doch damit nicht genug, Last.fm hat zudem bereits gestern angekündigt, sämtliche mobilen Streaming-Clients von Drittanbietern zu verbieten. Damit fliegen ab Ende kommender Woche sämtliche inoffiziellen Last.fm-Applikationen für das Handy aus dem Programm: „You won’t be allowed to use our API to stream to mobile phones. This is unfortunately a limitation of some of our licensing agreements.“ Ausnahmen will Last.fm zulassen, allerdings müssten die Entwickler dann schon gute Gründe und ordentlich Kohle vorlegen können („…we need to get the money to cover royalties“). Die Community randaliert, wie man bereits an den Kommentaren sehen kann.

Kommen wir zu den guten Nachrichten. Beinahe zeitgleich hat das deutsche Musikportal Roccatune die Regeln für embedded Musik gelockert. Seit Ende Februar ist es dort bereits Bloggern und anderen Seitenbetreibern möglich, per Widget kostenlos Songs in die eigene Seite einzubinden. Ab heute gilt der Musikexport auch für ganze Alben. Dafür prangt nun neben jedem Cover ein „Get Widget“-Button, der euch direkt zu einem Plugin-Editor (s.o.) bringt, über den ihr Größe und Farbe einstellen könnt. Der Code braucht dann nur noch an der richtigen Stelle im Quelltext integriert zu werden. Wird ein Song aufgerufen, öffnet sich ein Popup (also ggfs. Blocker deaktivieren) – klein ist es nicht gerade, da es auch Platz für Ticket- und Amazon-Bestellknöpfe und natürlich die Werbung bieten muss. Übrigens: Um das Widget nutzen zu können, besteht keine Anmeldepflicht.

(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.