Werbung via Twitter: die Büchse der Pandora ist geöffnet

Michael Friedrichs

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turi2-anzeige

Kein Thema sorgt derzeit in der Blogosphäre für mehr Diskussionsstoff als die ersten bezahlten Werbeanzeigen via Twitter. Der Branchendienst Turi2 hat es mit einer Textanzeige am Dienstag vorgemacht, gestern haben die Jungs von Internet World Business Online ein Werbebanner einer PR-Agentur in ihr Twitter-Profil eingebunden und heute ist der Horizont-Blog „off-the-record“ dem Turi2-Beispiel ebenfalls mit einer Textanzeige gefolgt. Und ich gehe davon aus, dass das nicht die einzigen Werbebotschaften sind, die seit einigen Tagen durch das Twitter-Universum geistern. Ganz im Gegenteil: schenkt man den Werbeanfragen von Unternehmen und Agenturen Glauben, dürfen sich viele Follower schon bald auf neue, bezahlte Linktipps und Nachrichten freuen.

Werbung in Echtzeit verspricht Peter Turi deshalb zahlungswilligen Interessenten. Demnach werden bei dem Mediendienst für einen Werbe-Tweet mit 110 Anschlägen plus Link stolze 250 Euro in Rechnung gestellt. Zusätzlich können Interessenten entscheiden, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit die Werbebotschaft gezwitschert werden soll. Als Reichweite gibt der Turi-Chef die Anzahl seiner Twitter-Follower an – ähnlich den TKP-Zahlen bei herkömmlicher Online-Werbung. Nils Jacobsen von Meedia hat einmal nachgerechnet und kam dabei auf einen Werbepreis von zehn Cent pro Follower (was einem TKP von 100 Euro entspricht). Nicht schlecht also für eine 110-Zeichen-Textanzeige in Anbetracht der Tatsache, dass davon auszugehen ist, dass nicht jeder Turi2-Follower die Werbebotschaft liest oder auf den eingebetteten Link klickt.

Über die Gründe, warum Werbung auf Twitter ein Irrweg ist, hat heute auch schon Ulrike Langer in ihrem Blog geschrieben. Der Argumentation kann ich mich nur anschließen. Nichtsdestotrotz ist das Thema auch mit Hinblick auf ein mögliches Premium-Angebot von Twitter ein heißes Eisen. Weil es auf diesem Gebiet quasi keine Erfahrungswerte gibt, haben wir uns spontan dazu entschlossen, im Bereich Werbung auf Twitter etwas auszuprobieren. Allerdings wollen wir nicht auf den Turi2-Zug aufspringen und die nächste Textanzeige via Twitter verbreiten, sondern haben uns etwas Neues überlegt. Wir wollen die ersten sein (sind wir doch, oder?), die via Twitpic-Werbung und gesponsertem Profil-Logo auftreten. Dabei handelt es sich wie gesagt um einen Feldversuch, der bis Montag 12 Uhr laufen soll. Dann wollen wir euch von unseren Erfahrungen berichten.

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(Michael Friedrichs)

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Michael Friedrichs hat als Redakteur für BASIC thinking im Jahr 2009 fast 400 Artikel veröffentlicht.