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Wie der Firefox zu seinem Logo kam

firefox_logoWer sich immer schon einmal gefragt hat, woher das Firefox-Logo sein Aussehen hat, wird mit diesem Posting die Wissenslücke füllen können: von Daniel Burka. Der Designer lieferte die eigentliche Idee, Stephen Desroches fertigte die Sketches an und Jon Hicks setzte das Ganze um (hier lässt sich die Geschichte auch noch einmal schön nachlesen). Was keiner der beiden zuletzt genannten Herren wusste: Burka hatte seine Eingebung für das Firefox-Emblem in der Bibel gefunden, genauer gesagt, in seiner eigenen Kinderbibel. Das jedenfalls schreibt er auf Twitter und beweist es mit einem Twitpic. Ich habe einmal nachgesehen, die genaue Stelle findet sich im Buch der Richter, Kapitel 15:

Simson ging weg und fing dreihundert Füchse. Dann nahm er Fackeln, band je zwei Füchse an den Schwänzen zusammen und befestigte eine Fackel in der Mitte zwischen zwei Schwänzen. Er zündete die Fackeln an und ließ die Füchse in die Getreidefelder der Philister laufen. So verbrannte er die Garben und das noch stehende Korn, ebenso die Weingärten und die Ölbäume.

Autsch! Kein Wunder, dass der Firefox schneller als die Konkurrenz ist. Was wir also heute als Icon kennen, ist nicht der „Kleine Panda“ (im Chinesischen auch „Feuerfuchs“ genannt), sondern ein mit brennenden Fackeln verknotetes Tier, das in der biblischen Gutenachtgeschichte „Die Vernichtung der Ernte“ vorkommt. Bei der Gelegenheit: Vergesst nicht eure Updates zu machen, der Firefox 3.0.10 ist seit heute da.

(André Vatter)


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Über den Autor

André Vatter

André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.

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