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Hundert Tage Barack Obama: Die Top-5 der "Wir sagen Danke"-Produkte

obamaeisAmerikaner sind stolz auf ihre Demokratie und als fähnchenschwenkendes Volk zeigen sie es auch gerne mal. Mit der Wahl Barack Obamas zum 44. Präsidenten hat der Patriotismus neuen Schub gewonnen – die Euphorie ist auch nach 100 Tagen Regierungszeit ungebrochen. Grund genug für uns also, um einmal Bilanz zu ziehen: Wie denken die Vereinigten Staaten über den Mann, der einst dem greisen Kriegshelden McCain und der Polarbär-schießenden Sarah Palin das Fürchten lehrte? Hier die ultimativen Top 5-Liste von Hommage-Produkten, die sich Bürger haben einfallen lassen, um dem Staatsoberhaupt ihrer Dankbarkeit und Anerkennung Ausdruck zu verleihen.

Top 5: Choc-o-Bama – Obama als Schokopraline

Es ist eine süße Leckerei (oder ist es Rassismus?), die sich pinkwhitebrown.com da hat einfallen lassen: Choc-o-Bama – der US-amerikanische Präsident zum Anknabbern. „Now here is some change you can sink your teeth into!“ heißt es in der Werbung. Der Präsidentenkopf wiegt etwa 60 Gramm, pinkwhitebrown.com verlangt 15 Dollar dafür, wobei ein Dollar für wohltätige Zwecke gespendet werden soll. An heißen Tagen sollte allerdings auf das Obama-Eis eines russischen Herstellers zurückgegriffen werden – außen Schoko, innen Vanille. Über das Thema Rassismus machen sich die Russen keinen Kopf: „Aus russischer Sicht ist das überhaupt nicht rassistisch. Das ist einfach lustig, fertig aus“, sagt der Leiter der zuständigen Werbeagentur.

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Top 4: Obama-Fingers und Obama-Brokoli – Essen wie bei Presidents

Jetzt wird es kulinarisch: mittlerweile kann ein ganzes Mittagessen zubereitet werden, ohne auf Obama-Produkte verzichten zu müssen. Angefangen von den Obama-Fingers (panierte Hähnchenbrustfiletstreifen – von einem deutschen Hersteller sogar) mit Obama-Ketchup oder Obama-Senf über die Obama Sushis bis hin zum Obama-Brokoli. Wenn alles verzehrt wurde, sollten die Reste mit einem guten Schluck Obama-Wasser hinuntergespült werden.

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Top 3: Das Obama-Lama – „Ich hab dich lieb, Barack.“

Das ultimative Symbol des Wandels war in allen Kulturen schon immer…das Lama? Egal, dieser amerikanische Plüschtiermacher denkt es jedenfalls und verkauft für 19,95 Dollar das Stück Obama-Lamas, pelzige Spucktiere, deren Grinsen an das des aktuellen Präsidenten erinnern könnte. „Ein fantastisches Geschenk für engagierte Politikinsider oder für Eltern und Familienmitglieder, die ein Andenken an die monumentale Wahl haben möchten“, heißt es in der Beschreibung.

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Top 2: Chia Obama – Wenn Barack die Haare über den Kopf wachsen

Chia ist in Sachen Wachsgeschwindigkeit eine Art amerikanisches Pendant zu unserer hiesigen Kresse. Was liegt also näher, als eine Büste des 44. Präsidenten zu nehmen, ihr Löcher in die Rübe zu bohren und fortan die Halme sprießen zu lassen? Das dachte sich jedenfalls dieser US-Hersteller, der den „Chia Obama“ für 19,99 Dollar im Angebot hat. Zwei Tonköpfe stehen dabei zur Auswahl: Obama mit ernster Mine und herzlich lachend. „Can you grow one?“ – „YES YOU CAN!“

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Top 1: Head-O-State – Obama als Sexspielzeug

Frauen, die Obama ganz doll lieb haben, können ihn sich ab sofort dahin schieben, wo die Sonne nicht scheint. Der offizielle Obama-Dildo ist da, 19 cm hoch und 4 cm im Durchmesser. Zu den verfügbaren Farben gehören „demokratisches Blau“ oder „Präsidentengold“. Der Preis liegt bei 34,95 Dollar (der Versand ist gratis, sofern direkt drei bestellt werden). Schön auch die anfeuernden Worte der Sarah Palin zum Produkt: „Drill, baby, drill!“, zudem wird der Head-O-State von Joe dem Klempner empfohlen. Übrigens: Wenn der Partner mitmachen soll, kann auf ein Päckchen mit Obama-Kondomen zurückgegriffen werden, „Für harte Zeiten“.

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(André Vatter)


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Über den Autor

André Vatter

André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.

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