Wolfram|Alpha feiert erstes Jubiläum, bleibt aber weiter ein bißchen rassistisch

André Vatter

wolfram1

Es ist nun gut eine Woche her, dass der proklamierte Google-Killer WolframAlpha an den Start ging. Damit ist für den Suchmaschinenprofessor Stephen Wolfram die Zeit gekommen, um ein erstes Fazit zu ziehen. In einem Blog-Post jubelt er über knapp 100 Millionen registrierte Suchanfragen, zudem seien Feedback-Mitteilungen von über 55.000 Nutzern eingegangen: „Unsere Statistiken belegen, dass rund 75 Prozent aller Eingaben in dieser Woche prompt und vollständig vom System interpretiert wurden – und die große Mehrheit dieser Interpretationen schien auch genau das zu treffen, was die Nutzer meinten.“ Damit habe man eine Antwort auf die Frage gefunden, ob eine freie Form der linguistischen Eingabe funktionieren würde. Dennoch, so Wolfram, müsse eingeräumt werden, dass noch einige Arbeit vor den Entwicklern läge. Das will man wohl meinen…

wolfram4

In den vergangenen paar Stunden machen einige beunruhigende Screenshots die Runde, die vor allem in der schwarzen Bevölkerung für wenig Begeisterung sorgen dürften. Zum Hintergrund: Wolfram|Alpha hatte sich von Beginn an als nerdiges Such-Tool einen Namen gemacht, wer ein wenig sucht, findet haufenweise sogenannter Easter Eggs, die im System versteckt wurden.

wolfram3Fragt man: „What is your name?“ – so kommt folgende Antwort zurück: „My name is Wolfram|Alpha.“ Oder auch: „Why did the chicken cross the road?“ Antwort: „To get to the other side.“ Das ist unterhaltsam bis lustig. Doch bei einigen Suchanfragen dreht die KI ein wenig durch. Ich schätze mal, dass es sich in diesen Fällen um kein Easter Egg, sondern vielmehr um einen Datenbank-Schluckauf handelt: Wer beispielsweise nach dem Keyword „dumb“ sucht, wird mit einer Information versorgt, die auch „Schwarze“ unter dem Adjektiv subsumiert. Ähnlich äußert sich Wolfram bei der Frage, wer denn der Beste sei.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Via: Gizmodo

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,3 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

(André Vatter)

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Social Media & Performance Marketing Spec...
Shimadzu Europa GmbH in Duisburg
Creative Content Manager (m/w/d) – Storytelli...
media group westfalen GmbH & Co. KG in Dortmund
Pflichtpraktikum Social Media, Recruiting &am...
Schillmeier Elbs Fachkräfte Solution UG ... in Freising
Content Manager (all gender)
TUI Cruises GmbH in Hamburg
AI & Digital Operations Manager – Perform...
Ad Maiora Holding GmbH in Dresden
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
Client Success Manager – Digital Campaigns (m...
media group westfalen GmbH & Co. KG in Dortmund
Servicetechniker Sicherheitstechnik (m/w/d)
BAUER Elektroanlagen Süd GmbH in Traunreut
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen
André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.