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Android-Plastikmonster: Der Odroid kommt zu Weihnachten

odroid

Wenn es kein Gag aus Fernost ist, dann habe ich hier einen brandheißen Geschenktipp für den Heiligabend. Zumindest könntet ihr es Leuten unter den Baum legen, über die ihr eine zweigeteilte Meinung habt. Denn dasselbe könnte ich auch über den „Odroid“ sagen – eine Mischung aus iPhone, Gameboy und einem billigen Haufen Plastik. Schon vor zwei, drei Wochen tauchten erste Fotos von dem koreanischen Handheld auf, jetzt will Slashgear das Geheimnis endgültig gelüftet haben.

Der Odroid ist eine auf Google Android 1.5 basierende portable Spielekonsole, laut Hersteller gibt im Inneren ein 833 MHz Samsung S5PC100 als Prozessor den Takt an – derselbe, der auch im iPhone 3GS verbaut ist. 512 Megabyte RAM stehen ihm zur Seite, bedient wird der Odroid unter anderem über einen 3,5 Zoll großen Touchscreen.

Wie man schon am Bild sehen kann, steht das Gaming im Vordergrund, gleich drei Steuerkreuze ragen aus dem Kunststoffgehäuse heraus. Trotz des iPhone-Prozessors steht dem Taschenspieler kein UMTS zur Verfügung – Slashgear vermutet allerdings, dass ein optionaler Stick per USB dem Odroid Zugang zum Mobilfunknetz verschaffen kann. Ansonsten ist WLAN (IEEE 802.11b/g) an Bord, ebenso Bluetooth und ein Anschluss für mini-HDMI. An Speicherplatz stehen zwei Gigabyte (Flash) bereit, wer möchte, kann per SD-Karte noch acht Gigabyte dazuschießen.

Der Verkauf ist heute für die Entwickler angelaufen: Für 320 US-Dollar erhalten sie die Konsole, ein Daten- und Ladekabel, „Batterien“ (?!) sowie ein Debugging-Board. Endanwender sollen, wie oben erwähnt, zur Weihnachtszeit zuschlagen können, bis dahin soll der Preis auf 250 Dollar (also etwa 170 Euro) gefallen sein. Weitere Infos könnt ihr euch auf der Hersteller-Seite in Koreanisch abholen – oder nutzt die Google-Übersetzung.

Wer weiß, vielleicht hat der Odroid ja wirklich einiges auf dem Kasten. Wollen wir nicht voreilig urteilen. Doch auf eine Sache können wir uns glaube ich schon jetzt verständigen. Mit seinem grobschlächtigen Äußeren (in Knochenform!), den klobigen Tasten und dem durchsichtigen Plastikkleid – mein Gott, er sieht einfach nur unbeschreiblich hässlich aus.

(André Vatter)


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Über den Autor

André Vatter

André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.

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