Und noch einmal Japan: Das schön-schräge Ogori Café

Marek Hoffmann

cafe-3Auf meiner gestrigen virtuellen Reise durch Tokio bin ich an einem kleinen Lädchen vorbeigekommen, das ich euch heute gerne noch vorstellen möchte. Keine Sorge, das artet hier nicht zu einem Japan-Themenblog aus! Ich finde die Business-Idee nur irgendwie spannend-witzig, wobei ich zugeben muss, dass man schon ziemlich schmerzfrei sein muss, um so etwas aufzuziehen.

Und darum geht’s: Der Gründer des Ogori Cafés (ja, ich meine  den Tresen da oben auf der Veranda) hat sich gedacht, dass es eigentlich total langweilig sei, in einem Café immer das zu bekommen, was man bestellt hat. Daher lautet sein Konzept: Ich bekomme das, was ein Kunde vor mir bestellt hat. Und der nach mir erhält – logischerweise – das, was ich bestellt habe. Das war’s! Schön… schräg.

Das Konzept war mir zwar vorher schon bekannt, hierzulande allerdings bisher nur unter der Bezeichnung  „unerwartetes Ärgernis“ (DAS HABE ICH NICHT BESTELLT!!!). Der ganz eigene Charme der Idee offenbart sich aber eigentlich erst beim zweiten Hinsehen. Das Café bietet nämlich die Möglichkeit, auf die denkbar einfachste Art und Weise neue Leute kennenzulernen. Man geht einfach zu jedem hin und fragt, ob er zuletzt den Laden betreten und somit zuletzt eine Bestellung aufgegeben hat. Strike! Leichter und effektiver als Gruscheln!

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Dies ist zwar im Ogori Cafe unerwünscht, wäre aber gerade in Deutschland ein Grund, das Konzept aufzugreifen. (BTW: Positiver Nebeneffekt wäre auch, dass all die Was-der-Bauer-nicht-kennt-…-Typen mal was anderes kennenlernen könnten, als ihren ewig gleichen Caffè latte). Ein großes Problem hat die Idee aber – und das mag auch der Grund sein, warum sie sich selbst bei den Tamagotchi-Liebhabern und Takeshi’s-Castle-Guckern nicht durchgesetzt hat: Was ist, wenn ich nicht genügend Knete habe, um zu bezahlen, was die Type vor mir bestellt hat…?

P.S.: Eine „böse“ Überraschung erlebte im Ogori Café nur der, der kein Japanisch konnte. Ein Schild vor dem Lokal wies nämlich auf die Ogori-Regeln hin.

Via: cabel.name

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

(Marek Hoffmann)

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,1 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Anforderungs- und Projektmanager touristische...
trendtours Holding GmbH in Eschborn
Werkstudent (m/w/d) Grafikdesign (Online Mark...
bonprix Handelsgesellschaft mbH in Hamburg
Social Media Manager (m/w/d) Social Media, In...
animonda petcare gmbh in Bad Rothenfelde
Digital Marketing Coordinator (m/w/d)
Easyfairs Deutschland GmbH in München, Hybrid
Trainee Online Marketing Manager (m/w/d) Schw...
Finnwaa GmbH in Jena
Junior Online Marketing Manager (m/w/d)
AMAZON FILTERS GmbH in Hochheim
(Senior) Berater:in Social Media (m/w/d)
Weischer.Connect GmbH in Hamburg
Social Media Manager (m/w/d)
Wenko in Hilden
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.