Sniff: Der erste Hund mit künstlicher Intelligenz

Marek Hoffmann

Falls jemand von euch plant, diesen Monat noch in die USA zu fliegen, dann sollte er vielleicht einen Abstecher nach Louisville (Kentucky) einplanen. Dort ist Sniff aus dem obigen Video nämlich noch bis Ende Oktober zu sehen. Bei dem animierten dreidimensionalen Hündchen handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Künstlerin Karolina Sobecka und des Software-Designers James George, das sie mithilfe eines Computers – klar! -, eines Projektors sowie von Infrarotlichtern und -kameras realisiert haben.

Während der Computer das 3D-Bild des Hundes berechnet und dieses via Projektor an eine „Leinwand“ wirft, wird er permanent mit Infos von den Infrarotkameras gefüttert. Diese filmen den von den Infrarotlichtern beleuchteten Weg vor der „Leinwand“ und registrieren jede Veränderung, die durch vorbeilaufende Passanten verursacht wird. Mittels dieser zusätzlichen Informationen ist es dem Computer möglich, Sniff sozusagen Leben einzuhauchen und ihn beispielsweise auf Personen zu- oder von ihnen weglaufen zu lassen.

Das wirklich Besondere an Sniff ist aber, das er so etwas wie eine eigene Persönlichkeit hat. Durch den Einsatz einer Software aus dem Bereich Künstliche Intelligenz ist es Sniff nämlich möglich, in Interaktion mit einem Passanten zu treten. So bestimmt er beispielsweise selbst, mit welcher Person aus einer Gruppe er spielen möchte, er kann ihre Gesten deuten und reagiert – je nach Interaktion – gelangweilt, erfreut oder aggressiv auf sie. Graphisch stark vereinfacht funktioniert Sniff nach folgendem Schema:

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sniff_framework

Wer es lieber etwas technischer hätte und mit den Begriffen Unity3d, Blender3d oder openFrameworks etwas anfangen kann, der darf sich gerne noch weitere Infos auf der Seite von Sobecka einholen.

(Marek Hoffmann)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.