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Super Mario World: Heiratsantrag auf spielerische Art

 

Wie herzerfrischend! Da ist ein Typ, der seine Freundin zwar sehr liebt und sie heiraten möchte, der aber offenbar wenig am Hut hat mit Kitsch und Sentimentalitäten. Anstatt also seine Freundin an einen Strand zu entführen, mit ihr bei leichter Brise durch quarzfeinen Sand dem Sonnenuntergang entgegenzuschlendern, dann zufällig eine vom letzten Sonnenstrahl zum Leuchten gebrachte Muschel zu entdecken, in der sich – natürlich wieder zufällig – ein Verlobungsring befindet – anstatt dieses Rosamunde Pilcher-Skript runterzuspielen, lies sich ein liebestoller Techie aus New York lieber etwas anderes einfallen.

Zum fünfjährigen Beziehungsbestandsjubiläum hat er mithilfe des Programms Lunar Magic kurzerhand ein Level in dem Spiel Super Mario World verändert und dort seinen Antrag in goldenen Coins platziert: „Lisa will you marry me?“ Offenbar darauf vertrauend, dass seine Freundin das Spiel erfolgreich bis zu diesem Punkt überstehen würde, ließ er sie dann spielen – und filmte sie dabei. Auch wenn die Situation etwas gestellt und die Freude der Freundin verdächtig unüberrascht wirkt, soll alles „mit rechten Dingen“ zugegangen sein, sprich: Lisa wusste von nichts. Nun denn. Wie auch immer. Herzlichen Glückwunsch.  

Der Super Mario World-Antrag ist übrigens nicht der erste seiner Art. Bereits im letzten Jahr hatte ein Programmierer aus New Jersey seinen Antrag „in the nerdy way“ an seine vermeintlich bessere Hälfte herangetragen. Dazu hatte er damals das Spiel Bejeweled „manipuliert“. Ihr müsst euch also nicht davor fürchten, als Copy Cat beschimpft zu werden, solltet ihr euch die beiden Jungs zum Vorbild nehmen, wenn ihr eurem Partner eure treuen Dienste zur ewigen Verfügbarkeit offeriert.

Übrigens: Wenn schon von „Klassikern“ der Spielszene die Rede ist, darf der Hinweis nicht fehlen, dass es den Rennspielklassiker „Death Rally“ ab sofort in der für den PC aufgemotzten Version zum kostenlosen Download gibt.

(Marek Hoffmann)


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Über den Autor

Marek Hoffmann

Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.

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