Bye, bye Text-Link? Visualisierer Ask Ken zeigt, wie es auch ohne geht.

André Vatter

Anzeige

ask_ken

Seit Beginn des World Wide Web – also seit rund 18 Jahren – nutzen wir Links, um uns von Seite zu Seite vorzuarbeiten: „Wenn Sie mehr Informationen zu dem Thema wünschen, klicken Sie bitte hier!“ In all der Zeit wurden unsere Zugänge schneller und die Seiten aufwändiger. Dann kamen Multimedia-Inhalte hinzu und seit ein paar Jahren könne Nutzer selbst Content ins Netz schießen. Doch noch immer benutzen wir das veraltete Hyperlink-System, um durch das Klicken auf unterstrichene Keywords den Querverweisen zu folgen. Beim Zurückzublättern hilft uns der Browser mit seinem „Zurück“-Button. Angebote wie Wikipedia sind in diesem Sinne wahre Link-Monster.

Natürlich gibt es ambitionierte Projekte im Bereich der Visualisierung von Informationen und Navigationen. Doch offenbar hat es hier noch keinen großen Knaller gegeben – sonst würden wir heute jedenfalls mehr davon sehen. Ein gescheites grafischen User Interface auf die Beine zu stellen, ist eben ziemlich anspruchsvoll. Einen erstaunlich vielversprechenden neuen Ansatz hat nun die österreichische Agentur Quasipartikel („Kanzlei für Datenweitwurf“) mit ihrem Projekt Ask Ken geliefert. Wie es zu dem Namen kam, ist mir schleierhaft, jedenfalls hat das Ganze nichts mit Mattel zu tun. Ask Ken visualisiert Informationen, die aus Wikipedia und Freebase gesammelt werden.

Alles beginnt mit einem einzigen Stichwort (gebt es rechts oben ein). Von da an breitet sich die Suche per Ring-Charts immer weiter aus. In meinem Test habe ich mich auf diese Weise schnell vom „Klima“ zum „Blechmann“ von Wizard of Oz gehangelt. Jede Etappe der Suche bietet neue Optionen, die die Richtung der Recherche beeinflussen. Ein Vor- und Zurückgehen ist dabei jedes Mal kinderleicht. Wen das noch nicht vom Hocker haut: Stellt euch „Ask Ken“ doch einfach mal auf dem Display eines Multi-Touch-Systems vor. So weit hergeholt ist die Vorstellung gar nicht, da beispielsweise viele Smartphone-Hersteller derzeit ihre Browser fit für HTML5 machen. „Ask Ken“ benutzt das Canvas-Element des neuen HTML-Standards und käme so ohne Plugins aus.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Probiert es selbst einmal aus, denkt aber daran, dass das Projekt noch in den Kinderschuhen steckt. Wer noch Tipps für weitere Visualisierungsansätze oder Links zu bereits umgesetzten Ideen parat hat – immer her damit.

Via: Datavisualization

(André Vatter)

🤑 200€ Prämie abstauben

Eröffne jetzt dein kostenloses Santander Girokonto und staube für kurze Zeit bis zu 200 Euro Prämie für Neukunden ab. Schnell sein lohnt sich!


Jetzt 200€ sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Sales Manager B2B für Stellenanzeigen und Soc...
Recruiting Excellence GmbH in Düsseldorf
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen:
André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.