Busfahren in Manhattan: Die Entdeckung der Langsamkeit

André Vatter

Entschuldigt, offensichtlich habe ich irgendetwas nicht mitbekommen. Sind jetzt wieder Langeweile und Müßigkeit in? Ich will ja niemanden auf die Füße treten, deshalb frage ich lieber vorher höflich nach. Doch dieser Bus-Simulator kann doch wohl nicht ernst gemeint sein, oder? Ich stieß eben über Metafilter auf das Demo-Video, wo man sich ebenfalls nicht sicher ist, was das sein soll: „Der Nerd-Grad von diesem Teil ist der Wahnsinn. Ich frage mich, ob die Leute im Bus umherfliegen, wenn man schnell bremst.“ Oder auch: „Das Video sagt nichts über die total durchgeknallten Passagiere mit Messern – doch davon abgesehen sind die NYC-Details gut gelungen.“

Wir haben es also tatsächlich mit einem Linienbus-Simulator zu tun, in dem die Aufgabe darin besteht, ein wuchtiges Mehrpersonenfahrzeug fahrplansgerecht die 42nd Street in Manhattan (Google Maps) hoch und runter zu fahren, Leute einzusammeln und bei all der nervigen Routinearbeit auch noch seine gute Laune zu behalten. Gut, wenigstens stimmt die Umgebung: „Darüber hinaus sorgen viele Nebenstraßen für viel Abwechslung. Berühmte Gebäude und Schauplätze wie Times Square, Chrysler Building, Grand Central Station, Circle Line, Intrepid und natürlich das Port Authority Bus Terminal (NEIN! Das ‚Port Authority Bus Terminal‘?! Der Wahnsinn!!, Anm. d. Autors) wurden realitätsnah umgesetzt“, heißt es in der Produktbeschreibung. Knaller, ein Traum! Kreuz dran und dann nix wie hin!

Sollte der Drang zum sofortigen Ausprobieren jetzt Überhand nehmen, darf man sich vor dem Kauf (um die 30 Euro) gerne die kostenlose Demo (für Windows-Rechner) ziehen.

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(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.