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Adventskalender im Netz: Hier lohnt sich das Türchenöffnen

beer-advent-calendarGestern fiel, wie alle Jahre wieder, der Startschuss für’s Türchenaufreißen. Und zwar auch im Internet. Seitdem stolpere ich von einem Online-Adventskalender zum nächsten und habe daher fast schon daran gedacht, euch hier auch mit einem zu beglücken: hinter jedem Türchen meines Kalenders sollte sich ein Kalender verstecken, den ich im Netz gefunden habe. Weil die Idee außer mir wahrscheinlich niemand lustig gefunden hätte und sich mit jedem vergangenen Tag die Sinnhaftigkeit meines Projekts der Sinnlosigkeit angenähert hätte, habe ich drauf verzichtet.

Ganz will ich den weihnachtlichen Gedanken aber nicht aus meinem Kopf verbannen, weshalb ich euch nun meine Top-4-Liste mit Online-Adventskalendern präsentieren möchte (hätte gerne fünf gehabt, habe aber keinen Kalender mehr gefunden, den ich cool gefunden hätte – wer Vorschläge hat: bitte melden), die ich ausgesucht habe, weil ich sie witzig, gut, interessant oder irgendwie fand.

1. Die besten Videos des Jahres

Los geht’s mit dem Kalender auf YouTube: Das leider etwas zu aufdringlich von Samsung gesponserte Projekt offenbart jeden Tag ein Filmchen, das im Jahr 2009 für Aufsehen gesorgt hat – einige davon erkennt ihr bestimmt wieder. Gestern gab’s ein meiner Aufmerksamkeit bisher entwischtes Video von einem Gitarrenspieler, heute Bizkit, den „schlafwandelnden“ Hund, den wahrscheinlich die meisten von euch schon einmal gesehen haben. Auf seinem Blog kündigt YouTube für die nächsten Tage noch weitere Videos mit Virals, Pop-Kultur-Phänomenen und Memes an.

2. Der Blick in den Himmel

Auch fein ist der Adventskalender auf Boston.com: Auf der Seite, die eine Fundgrube für Liebhaber toller Fotografien ist (Stichwort: Bigpicture), wird jeden Tag ein Bild vom Hubble Weltraumteleskop veröffentlicht. Darunter offenbar auch welche, die man auf der Seite bisher nicht zu sehen bekommen hat. Gestern konnte man ein Bild vom Planetarischen Nebel NGC 2818 bestaunen, heute ein Infrarotbild vom Zentrum unserer Milchstraße. Beide sehen völlig unwirklich aus, wie die Bilder, die man aus der Computer-Kunst oder der Sprayer-Szene kennt. Toll.

3. Geek-Tipps en masse

An Geeks richtet sich der Kalender auf 24ways.org: Bereits seit dem Jahr 2005 wird den Codern und Designern dieser Welt dort im Dezember ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, indem täglich kleine Web-Design- und Entwickler-Leckerchen präsentiert werden. Gestern wurde erläutert, wie man mit CSS3-Tools seine bilderreichen Seiten schön gestalten kann, heute geht es um HTML5, Web Storage und Offline-Anwendungen.

4. Trash as trash can

Für wen auch immer ist der Kalender auf dirtdirt.com bestimmt: Einfach nur herrlich trashig. Aber wer weiß – vielleicht offenbart ja das letzte Türchen etwas, auf das sich zu warten lohnt. Denn immerhin gab es im letzten Jahr auch schon einen Kalender und zudem lässt sich die Türchen-Öffnung per RSS-Feed abonieren. Scheint also einige Fans zu geben…  

Dirtdirt_Adventskalender_2008

(Marek Hoffmann / Foto)


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Über den Autor

Marek Hoffmann

Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.

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