Windows Vista sorgt für Beamten-Posse in der Schweiz

Marek Hoffmann

In einer von unseren Eidgenossen aus der Schweiz stammenden Posse, haben Beamte dafür gesorgt, dass dem Buch mit Klischee-behafteten Geschichten über ihren Berufsstand ein neues – nicht ganz unkomisches – Kapitel hinzugefügt wird. Wie der Tagesanzeiger heute berichtet, sollten vor zwei Jahren die Arbeitsplätze des Bundes standardisiert werden. Zu diesem Zwecke wollte man etwa 30.000 Computer aufrüsten und mit einem neuen Betriebssystem versehen, nämlich Windows Vista. Das mit dem Hardware-Tuning hat man zwar bis heute hinbekommen, den Part mit der Software aber nicht mehr… Und hiermit beginnt die eigentliche Farce.

Jetzt gibt es nämlich Zank und die Beamten werfen sich gegenseitig Untätigkeit vor. Während einige Ämter behaupten, das mit der Aufgabe betraute Bundesamt für Informatik hätte die Umrüstung auf das neue Betriebssystem verschleppt, weist dieses natürlich alle Vorwürfe weit von sich. Stattdessen kontert es mit der Anschuldigung, die Bundesämter hätten mit Absicht das Upgrade sabotiert, weil sie gegen standardisierte Arbeitsplätze seien. 

Die Argumente beider Seiten wollen mir zwar nicht ganz einleuchten, aber sei’s drum. Die Geschichte geht nämlich noch weiter: Anstatt also viel Geld zu sparen, wurde die Kohle bisher den Schornstein hochgeblasen. Als wäre dies aber noch nicht genug, fordern nun vier Ämter den kompletten Stopp der Umstellung – zumindest auf Vista. Stattdessen will man nun Windows 7. Die Begründung: Hierbei handele es sich um ein neueres Betriebssystem und es mache schließlich keinen Sinn, mit einer veralteten Version zu arbeiten. Leuchtet ein, oder?

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,3 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

(Marek Hoffmann / Foto: Pixelio – Fotograf: Sigrid Rossmann)

facebook-fan

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Digital Marketing Manager (m/w/d)
IPG Automotive GmbH in Karlsruhe
Backend Engineer (m/f/d) – Kotlin / Java
Rebuy Recommerce GmbH in Berlin
(Senior) Paid Social Marketing Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Junior Sales Manager für Digital & Social...
MADSACK in Göttingen
KI-Engineer / AI Solution Architect (m/w/d)
BAUER Elektroanlagen Süd GmbH in Buchbach, München
Social Media Manager (m/w/d)
flexi-Bogdahn International GmbH & Co... in Bargteheide
Social Media Manager DACH (m/w/d)
TD SYNNEX Germany GmbH & Co. OHG in München
Werkstudent (w/m/d) im Bereich Unternehmensko...
Bayerischer Rundfunk in München Freimann
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.