iPhone-Hacker: Kein neuer Jailbreak mehr für iOS 4.0

Nils Baer
von Nils Baer

Die Hackergruppe „iPhone Dev Team“ hat angekündigt, für die aktuellen Versionen des Apple-Systems keine weiteren Jailbreaks mehr zu veröffentlichen. Um vollen Zugriff auf das eigene Apfel-Gerät zu erhalten, muss es der Besitzer erst von den mitgelieferten Restriktionen befreien. Dann kann der Anwender beispielsweise auch Programme installieren, die der Hersteller nicht zuvor genehmigt hat. Da ein solcher Eingriff natürlich nicht vorgesehen ist, gelingt er nur durch die Ausnutzung von Sicherheitslücken im Betriebssystem. Der am Anfang dieses Monats vorgestellte Jailbreak sorgte unter anderem deshalb für Aufsehen, weil er sich nur durch den Aufruf einer Webseite starten ließ.

Einige Zeit später schloss die Softwareabteilung aus Cupertino die entsprechende Lücke mit der Auslieferung der Versionen 4.0.2 für das iPhone und 3.2.2 für das iPad. Dieser Schritt war gut für die Sicherheit der User, aber schlecht für alle, die ihr Apfelgerät trotz Update gerne befreien würden. Das “iPhone Dev Team” begründet nun in seinem Blog, warum sich die Programmierer entschieden haben, für die aktuelle Systemsoftware keine neue Einbruchssoftware mehr anzubieten.

Nach Auffassung der Gruppe würde ein aktualisierter Jailbreak praktisch nur Apple in die Hände spielen. Das Unternehmen sei dann nämlich in der Lage, die genutzte Sicherheitslücke im kommenden iOS 4.1 auszumerzen. Ein solches Hin-und Her zwischen den Hackern und dem Konzern bringe daher für die Anwender keine Vorteile. Aus demselben Grund haben sich die alternativen Entwickler auch entschieden, keine Hacks für die Betaversion von iOS 4.1 zu veröffentlichen. Stattdessen setzen sie darauf, ein entsprechendes Einbruchsprogramm erst dann auf den Markt zu bringen, wenn das neue System fertiggestellt und ausgeliefert ist. Möglicherweise sei dieser Jailbreak dann auch für die älteren Versionen nutzbar. „Aber“, so warnen die Hacker vor zu früher Euphorie bei den ausgesperrten Usern, „verlasst euch nicht darauf.“

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(Nils Baer)

Die Hackergruppe „iPhone Dev Team“ hat angekündigt, für die aktuellen Versionen des Apple-Betriebssystems keine weiteren Jailbreaks mehr zu veröffentlichen. Um vollen Zugriff auf das eigene Apfel-Gerät zu erhalten, muss es der Besitzer erst von den mitgelieferten Restriktionen befreien. Dann kann der Nutzer beispielsweise auch Programme installieren, die der Hersteller nicht zuvor genehmigt hat. Da ein solcher Eingriff natürlich nicht vorgesehen ist, gelingt er nur durch die Ausnutzung von Sicherheitslücken im Betriebssystem. Der am Anfang dieses Monats vorgestellte Jailbreak sorgte unter anderem deshalb für Aufsehen, weil er sich nur durch den Aufruf einer Webseite starten ließ.

Einige Zeit später schloss die Softwareabteilung aus Cupertino die entsprechende Lücke mit der Auslieferung der Versionen 4.0.2 für das iPhone und 3.2.2 für das iPad. Dieser Schritt war gut für die Sicherheit der Anwender, aber schlecht für alle, die ihr Apfelgerät trotz Betriebssystem-Update gerne befreien würden. Das “iPhone Dev Team” begründet nun in seinem Blog, warum sich die Gruppe entschieden hat, für die aktuelle Versionen keinen neuen Jailbreak zu veröffentlichen.

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