Google Goggles: Visuelle Suche nun auch für iPhone-Besitzer verfügbar

Marek Hoffmann

Es gibt den Dienst für Android-Smartphones bereits seit Ende letzten Jahres, nun dürfen sich auch iPhone-Besitzer darüber freuen: Am gestrigen Dienstag hat Google auf dem offiziellen Mobile Blog verkündet, dass es der Goggle-Service am Zerberus vorbei in den Apple App Store geschafft hat. Allerdings nicht als eigenständige Anwendung, sondern quasi als Zusatzfeature für die bereits erhältliche Google Mobile App. Bevor sich allerdings jemand zu früh freut, schiebe ich eine kleine Einschränkung schnell hinterher: Voraussetzung für das Funktionieren des Tools ist eine Autofokus-Kamera. Ihr benötigt daher ein iPhone 3GS oder 4 und mindestens Version 4 des Betriebssystems, ohne Goggles funktionierte die App mit allen iPhone-Modellen und iOS3.

Falls jemand von euch eine Gedankenstütze braucht oder Googles noch nicht kennt: Es handelt sich hierbei um ein Tool, das das visuelle Suchen ermöglicht. Das bedeutet, dass ihr mit eurem iPhone aus der Mobile App heraus ein Foto von einem Objekt (etwa Sehenswürdigkeit oder Buch-Cover, siehe Teaser-Bild) machen könnt, dieses dann an die Server des Suchgiganten schickt und postwendend weiterführende Informationen über selbiges erhaltet. Hierzu muss nur das von Goggles erkannte und entsprechend markierte Objekt mit dem Finger auf dem Display angetippt werden. Fertig. Das nachfolgende Video veranschaulicht das noch einmal im Real-Life-Betrieb:

Und so sehen das Bildmenü und eine entsprechende Ergebnisseite aus der Nähe aus:

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Welchen Nutzen euch das Tool beschert, sollte aus dem Video deutlich geworden sein. Da es sich aber immer noch in einer Art Entwicklunsstadium befindet, hat es auch seine Grenzen. Wer im Wald Pilze sammeln geht und per Goggles eine Bestimmung der eukaryotischen Lebewesen vornehmen möchte, wird wohl enttäuscht werden. Wer sich für Goggles interessiert, sollte direkt diesem Link zum App Store folgen oder eben darin nach „Google Mobile App“ suchen.

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(Marek Hoffmann)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.