Toshiba-Apple-Deal: Kommt das iPhone 6 mit LTPS-Display?

Marek Hoffmann

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Während das iPhone 5 noch gar nicht auf dem Markt ist, ziehen schon die ersten Gerüchte um das iPhone 6 ihre Runden. Zumindest indirekt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters nämlich mit Bezug auf die japanische Tageszeitung Nikkei Business Daily (Online-Präsenz) berichtet, werden die Flüssigkristall-Displays für die iSmartphones von Toshiba geliefert. Das Besondere daran: Die Asiaten bauen eigens hierfür eine etwa 1,19 Milliarden US-Dollar (knapp 890 Millionen Euro) teure Fabrik in Ishikawa, an der sich Apple offenbar sowohl finanziell als auch konzeptionell beteiligen wird.

Das hat sicherlich zum einen den Vorteil, dass Apple seine hohen „Sicherheitsstandards“ wird durchsetzen und selbst kontrollieren können, mit denen die berühmt-berüchtigten Geheimhaltungsanforderungen gewährleistet werden sollen. Zum anderen aber den pragmatischen Grund, dass man nicht mehr auf Zulieferer angewiesen ist – zumindest nicht mehr so stark und nicht mehr bloß auf einen. Und das wäre momentan LG. Gerüchten zufolge konnte Apple die Nachfrage nach dem aktuellen Modell des iPhones zu Beginn nämlich deswegen nicht bedienen, weil die Südkoreaner mit der Herstellung der Retina-Displays nicht nachkamen. Gleiches Problem betraf auch das iPad, weswegen Insidern zufolge Apple Hilfe bei Samsung suchte.   

Apple ist vertraglich zwar noch einige Jahre an LG gebunden, es ist aber schwer vorstellbar, dass das Toshiba-Werk deswegen nur als Ergänzung oder Unterstützung gebaut wird. Es wird daher spannend sein zu sehen, ob dort nicht ein völlig neues Display erschaffen wird, mit dem dann das iPhone 6 aufwarten kann. Da die Bauarbeiten an dem Werk zu Beginn des kommenden Jahres starten und bereits ein halbes Jahr später abgeschlossen sein sollen, wäre es zeitlich durchaus machbar.

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Zudem betreibt Toshiba im gleichen Ort bereits eine Fabrik, in der jene LTPS-Displays hergestellt werden, an denen Reuters zufolge auch Apple interessiert ist. LTPS steht für Low Temperature Polysilicon und bezeichnet eine spezielle Art von TFT-Display, das sich durch eine geringe Leistungsaufnahme, eine besonders hohe Pixeldichte sowie höhere Helligkeit und einen größeren Kontrast gegenüber reinen TFT-Displays auszeichnet.

(Marek Hoffmann / Foto: Flickr – Fotograf: Marco Paköeningrat)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.