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iPhone-Speicher voll? So schaffst du Platz über die Systemdaten

Maria Gramsch
Bild: unsplash.com / Alexander Andrews

Der iPhone-Speicher ist voll, obwohl kaum Fotos oder Apps auf dem Smartphone gespeichert sind? Häufig belegen in diesem Fall sogenannte Systemdaten überraschend viel Platz. Doch mit einigen gezielten Schritten lässt sich der Speicher wieder freigeben.

Ein voller Speicher auf dem iPhone kann schnell nervig werden. Denn ist der Speicherplatz aufgebraucht, lassen sich unter anderem keine neuen Fotos oder Videos mehr aufnehmen. Auch Apps können in diesem Fall nicht mehr aktualisiert werden und selbst die Installation wichtiger iOS-Updates scheitert mitunter an fehlendem Speicherplatz.

Besonders frustrierend ist es, wenn ein Großteil des Speichers von sogenannten „Systemdaten“ verstopft wird. Bei diesen lässt sich oft schwer nachvollziehen, wie sie zustande gekommen sind. Doch mit einigen gezielten Maßnahmen kann wieder deutlich mehr Speicher freigegeben werden.

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Speicher auf dem iPhone kontrollieren – so geht’s

Wie viel Speicher auf dem iPhone noch verfügbar ist, lässt sich direkt in den Einstellungen prüfen. Öffne hierfür die Einstellungen-App und navigiere zum Menüpunkt „Allgemein“. Öffne dann den Punkt „iPhone-Speicher“.

Dein iPhone berechnet nun den Speicher, das kann einige Sekunden dauern. Ist die Berechnung abgeschlossen, zeigt dir iOS übersichtlich an, wie sich der belegte Speicher auf Apps, Fotos, Medien und Systemdaten verteilt.

Am oberen Bildschirmrand wird die Speicherbelegung über einen Balken dargestellt. Scrollt man ein Stück herunter, zeigt das iPhone diese Informationen auch noch einmal in einer übersichtlichen Liste an.

Dort findet sich eine Aufstellung, welche App oder Anwendung auf dem iPhone wie viel Speicher benutzt. Tippt man eine dieser Apps an, lässt sich außerdem sehen, wie viel des benötigten Speichers auf die App-Größe beziehungsweise Dokumente & Daten entfällt.

Was sind Systemdaten auf dem iPhone?

Apple hat die Systemdaten auf dem iPhone früher in der Kategorie „Sonstiges“ zusammengefasst. Dort werden laut Apple „Caches, Protokolle und andere Ressourcen, die derzeit vom System verwendet werden“ zusammengefasst.

Das klingt auf den ersten Blick relativ schwammig, bezieht sich aber unter anderem auf Caches von Safari, Siri-Stimmen oder Aktualisierungen. Werden viel Musik oder Videos gestreamt, kann dies aufgrund der gespeicherten Caches auch zu einer großen Menge an Systemdaten führen.

Daher ist es normal, wenn die Systemdaten mehrere Gigabyte auf dem iPhone einnehmen. Allerdings lässt sich die Größe mit wenigen Schritten dennoch reduzieren.

iPhone voll: So kannst du Systemdaten löschen

In einem ersten Schritt können hierfür die Safari-Caches geleert werden. Das geht ganz einfach über die Einstellungen. Navigiere hier zum Punkt Apps und wähle Safari aus. Dort lassen sich „Verlauf und Websitedaten löschen“. Außerdem ist es ratsam, unnötig geöffnete Tabs im Safari-Browser zu schließen.

Ähnlich lässt sich Systemspeicher in der Nachrichten-App einsparen. Denn diese App speichert normalerweise alle alten Nachrichten unbegrenzt. Das lässt sich aber ebenfalls in den App-Einstellungen reduzieren – beispielsweise auf „1 Jahr“ oder 30 Tage“.

Große Apps, die viel Speicher einnehmen, lassen sich auch direkt in den iPhone-Einstellungen für den Speicher verwalten. Die Liste hier sortiert die Apps nach verwendeter Speichergröße.

In Streaming-Apps geladene Podcasts, Serien oder Filme, die viel Speicher einnehmen, können dabei direkt in den Einstellungen gelöscht werden. Öffnet man die Speicherübersicht für eine Streaming-App, zeigt das iPhone alle geladenen Inhalte an. Diese lassen sich dann über einen Wisch nach links direkt löschen.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.