Nintendos nächstes großes Ding: Wii U, die Spielekonsole mit der Extrakonsole

Jürgen Vielmeier

Wir schreiben hier auf Basic Thinking nicht oft über Gaming. Wenn, dann muss es schon ein besonderes Ereignis sein. Das ist jetzt so weit. Nintendo hat den Nachfolger der Spielekonsole Wii gestern auf der Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles vorgestellt: die Wii U. Als Nintendo seine Wohnzimmerkonsole Wii vor fünf Jahren vorgestellt hatte, hat sie den Markt neu definiert. Nicht wegen der Grafik, die deutlich hinter Playstation und Xbox zurückgeblieben war, sondern wegen des neuartigen Controllers Wiimote. Spätestens seit Microsoft mit Kinect für Xbox 360 und Sony mit der Move für Playstation 3 ähnliche Controller herausgebracht haben, musste sich Nintendo etwas Neues einfallen lassen.

Und das haben die Japaner getan, und wie sie das getan haben: Schaut man sich die Bilder zur Wii U an, fragt man sich unweigerlich, um wie viele Spielekonsolen es sich dabei eigentlich handelt und ob das nicht schon eher ein Computersystem als eine bloße Gamekonsole ist. Denn das Highlight ist wieder einmal der neue Controller, der diesmal einen eigenen 6,2-Zoll-Touchscreen hat, Beschleunigungssensoren und ein Gyroskop, ein Mikrofon, Lautsprecher und eine Frontkamera. Man kann Spiele direkt auf dem Controller spielen oder Konsolenspiele fortsetzen, die man am Fernsehgerät begonnen hat. Controller und Konsole sind beeindruckend aufeinander abgestimmt.

Es ist bezeichnend, dass Nintendo gestern kaum Worte über die technischen Eigenschaften der Wii U an sich verloren hat. Sie soll Full-HD-Grafik unterstützen, ein bisschen dicker sein als die alte Wii, Spiele wie EAs „Battlefield 3“ anbieten können und irgendwann im kommenden Jahr erscheinen. Im Mittelpunkt befindet sich also auch für Nintendo der Controller. Spiele-Entwickler stehen nun vor ganz neuen Herausforderungen – und Möglichkeiten. Der Controller lässt sich für ganz neue Dinge verwenden, etwa, um genauer zu zielen, um Wurfsterne per Gestensteuerung auf den Fernseher zu „schleudern“. Oder – Nintendo führt das alles in einem Video vor – den Controller als Waage für das Fitnessspiel Wii fit zu nutzen:

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Auch interessant: Den Controller kann man zum Webbrowsen benutzen, man kann sich Fotos und Videos darauf ansehen und sie mit einem Wisch an den Fernseher schicken. Wichtig zu erwähnen für den Mehrspielermodus ist noch, dass die bisherigen Steuerelemente Wii Remote und Wii Remote Plus auch Bestandteil der Wii U sein werden. Sie waren einst das Highlight der ersten Wii und sind künftig nur noch Beiwerk. 86 Millionen Wii hat Nintendo bereits verkauft. Der neue Controller und das Zusammenspiel der Geräte untereinander werden das Highlight des Nachfolgers Wii U werden. Nintendo hat bei der neuen Konsole erneut Maßstäbe gesetzt. Das wird ein Erfolg werden, ganz sicher!

(Jürgen Vielmeier, Bilder: Nintendo)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.