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Amazing Alex: Rovio schickt genialen Angry Birds-Nachfolger an den Start

Unzählige Stunden habe ich schon damit verbracht, die Angry Birds durch die Gegend zu schießen. Das letzte Abenteuer der „wütenden Vögel“ im Weltraum hat mich nicht wirklich überzeugt, umso lustiger finde ich aber das, was bereits gestern von den Angry-Birds-Machern an den Start geschickt wurde: Amazing Alex.

Ihr kennt sicher das Prinzip von Kettenreaktionen: einfachstes Beispiel sind wohl hintereinander aufgestellte Dominosteine, die nacheinander umfallen, sobald der erste Stein angestoßen wird. Genau dieses Prinzip lässt sich aber auch auf ganz andere Gegenstände ausweiten und miteinander kombinieren. Bei YouTube sind zu diesem Thema haufenweise Videos zu finden und ihr ahnt es schon: auch Amazing Alex greift das Prinzip von Kettenreaktionen auf.

Ich habe mir zunächst aus dem Android Store die kostenlose Demo-Version heruntergeladen, um mir die ersten 16 Level etwas genauer anzuschauen. Und erst dachte ich: puh, nette Idee, aber ziemlich langweilig. Ab Level 9 musste ich diese Einschätzung aber revidieren. Denn dann verschwinden plötzlich die Hilfestellungen und das Spiel fängt so richtig an, Spaß zu machen.

Stellt euch zum Beispiel vor, dass ihr zwei mit Gas gefüllte Ballone aufsteigen lassen müsst, die punktgenau gegen zwei Fußbälle fliegen müssen, um jeweils gegen ein Buch zu rollen. Diese beiden Bücher fallen dann wiederum gegen zwei Tennisbälle, die vom Schrank über den Boden in einen Wäschekorb hüpfen müssen. Alles klar?! Ich kann euch sagen: macht richtig Laune und hat mich sogar dazu gebracht, die kostenpflichtige Version mit über 100 Leveln aus dem iTunes-Store zu laden – damit auf meinem Flug nach London am Sonntag keine Langeweile aufkommt.

Achso: im Google Play Store könnt ihr die Komplettversion von Amazing Alex für 81 Cent downloaden, bei iTunes werden 79 Cent fällig. Rovio verspricht: Updates sollen folgen. Aber jetzt muss ich erst mal die anderen Level freispielen, um Kettenreaktionen im Baumhaus, in Alex‘ Schalfzimmer und im Hinterhof auslösen zu können. Auch soll es ab einem bestimmten Zeitpunkt im Game möglich sein, eigene Level zu erstellen und mit Freunden zu teilen. Mal sehen, wie das dann aussieht. Neuer Suchtfaktor: definitiv gegeben.

(Hayo Lücke)


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Über den Autor

Hayo Lücke

Hayo Lücke hat von 2009 bis 2014 insgesamt fünf Jahre lang für BASIC thinking geschrieben und dabei über 300 Artikel beigesteuert.

17 Kommentare

  • Genial mag die Idee sein, Innovation aber gleich null. Das ist lediglich ein Rip-Off von The Incredible Machine und all seinen offiziellen und inoffiziellen Nachfolgern der letzten 20 Jahre.
    In Angry Birds steckte definitiv deutlich mehr Innovationsfreude.

  • „In Angry Birds steckte definitiv deutlich mehr Innovationsfreude.“

    Das ist nicht richtig. Das Spielprinzip von Angry Birds ist auch schon Jahre alt und kommt ursprünglich von Flash Games. „Crush the Castle“ ist da glaube ich einer der ältesten Vertreter.

    Was Rovio macht, ist bewährte Spielprinzipien zu nehmen und gut poliert als neues Spiel auf den Markt zu werfen. Handwerklich machen sie das super, innovativ ist es aber wohl eher nicht. Aber solange es für sie funktioniert… warum nicht?

  • die demo-version bietet nicht wirklich ein kaufargument. jedes level ist sich sehr ähnlich und viel zu einfach. es fehlt die abwechslung und eine erhöhung des schwierigkeitsgrades.
    spassfaktor fast null, innovation fast null. spiel ist geeignet für kinder bis 12 jahre, meiner meinung nach.

    verstehe auch den lobgesang hier nicht. versteckte werbung?
    immerhin gabs hier ja auf basicthinking auch schon genug beiträge zu angry birds, welche ebenso wenig informativ und interessant waren. gleicher spielehersteller. euer geldgeber?

    naja die beiträge hier lassen wirklich nach. immer die gleichen themen: facebook, iphone, angry birds, google, nokia und kickstarter.. (meine wahrnehmung)
    mehr abwechslung und informationsgehalt wäre schön. wem interessiert wann welcher kongress is? oder interviews?
    keine ahnung, aber für mich gehört sowas auf nen anderen blog, als auf basicthinking.

    ich war wirklich eine zeit lang treuer leser, aber es wird immer langweiliger. sehr wenige themen nur noch, die mich ansprechen. das war mal anders. weiss nicht was los is. sommerloch? zumindest fiel mir das mal so auf, dass ich nun nur noch wöchentlich reinschaue.

    irgendwie entwickelt sich das hier zu einer schnöden eingestaubten nachrichtenseite/-ticker, weniger blog.

    mhm wäre schön, wenn sich was ändert.

  • Warum steht hier nirgendwo „Werbung“?!

    Ich meine, es ist schlicht nicht glaubwürdig, dass Ihr diesen Artikel in dieser Form hier einstellt, ohne eine Gegenleistung von Rovio bekommen zu haben:

    2 Links direkt auf Herstellerseiten
    1 Link auf den Hersteller-YT-Kanal
    2 Links direkt zu den Verkaufsstellen

  • Erinnert mich an „Crazy Machines“, das mich damals schon an „The Incredible Machine“ erinnerte. Null Innovation, wie die Vorredner schon festgestellt haben. Hätte mir gewünscht, dass der Autor das auch schon im Blogartikel erwähnt hätte (etwa, wo denn davon ausgehend dennoch innovative Elemente vorhanden sein könnten).

    Zumal ich bei diesem Spielprinzip davon ausgehe, dass es nicht an den großen Erfolg eines stupiden Angry Birds rankommen wird. Denn Knobeln (Denken) ist nicht jedermanns Sache. Ich selbst finde das Spielprinzip nichtsdestotrotz (oder gerade deswegen) deutlich attraktiver als Angry Birds, fehlende Innovation hin oder her.

  • Und täglich grüßt das Murmeltier… *seufz*

    Noch einmal in aller Deutlichkeit: wenn Geld zu einem Artikel fließt, steht „Sponsored Post“ drüber, ansonsten entstehen die Posts aus freien Stücken. Und wenn mir eine App gefällt, dann schreibe ich es auch so, Punkt. Habe ich zum Beispiel beim BVB Fantasy Manager so gemacht und werde es auch in Zukunft so tun.

  • Ja Keule, seufz ma ruhig.

    Ich glaube dir trotzdem nicht. Nicht auf so einem Blog wie diesem, nicht in dieser Form… das ist astreine Werbung mit ordentlich Linklove… womit verdient Ihr hier nochmal Eurer Geld?

  • @Kritiker @mike: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Rovio für eine Rezension zahlen muss. Immerhin findet man so gut wie in jedem Technik-Magazin einen Beitrag über „Amazing Alex“. Golem, t3n, The Verge usw. usf.

    Rovio macht pro verkaufte App gerade mal einen Umsatz von 55 Cent. Ein „Sponsored Post“ kostet hier 750 Euro. Ich glaube nicht, dass durch sich den Artikel mehr als 1400 Käufer finden. Denn erst dann wäre es ein Nullsummenspiel für Rovio 🙂

  • Das Spiel gabs schon so ähnlich als CrazyMachines oder früher TheIncredible Machine auf dem PC. Trotzdem: Das Spielprinzip ist auch diesmal wieder genial und macht süchtig. Hoffentlich legen sie bald mit frischen Leveln nach. Ich muss wieder zocken 🙂

  • @gutu

    A) Glaubst, nur weil überall Rezensionen erscheinen, dass Rovio nicht dahintersteckt.
    Keine Ahnung, ob Du die Geschichte von Niveas 100tem Geburtstag mitbekommen hast…..

    B) Werbung muss sich nicht 1:1 und sofort bezahlen.

    Oder, meinst Du, zB DHL, die 4Mio Euro für eine ganzseitige Anzeige in der GratisBild hingelegt haben, generieren direkt durch diese Anzeige auch diese Summe? Wohl eher nicht…

    Es geht bei Werbung nicht immer um einen unmittelbaren monetären Ausgleich. Es geht darum die Marke zu stärken, Bekanntheit zu vergrößern … zu einem bestimmten Termin/Zeitraum verstärkt in den Medien auftauchen.

    Ich kann mir ausserdem sehr gut vorstellen, dass Rovio mehr als diese 750€ bezahlt hat, damit eben gerade nicht „Werbung“ drüber steht. Die persönliche, echte Empfehlung ist doch vieeeel mehr wert.

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