Umfrage: Nutzt ihr einen E-Book-Reader?

Christian Wolf

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Noch vor kurzem habe ich mich für E-Book-Reader wirklich Nullkommanull interessiert. Bis auf den unvermeidlichen Kindle hätte ich nicht einmal irgendein Modell benennen können. Dann kam der Geburtstag meiner Freundin. Da sie zu den Menschen gehört, die an Bibliophagie leiden und gleichzeitig viel unterwegs sind, drängte sich ein E-Book-Reader gerade zu auf.

Zwar fiel mir beim Einstieg in das Thema schnell auf, dass die Auswahl an überzeugenden E-Ink-Modellen doch recht begrenzt ist. Nichtsdestotrotz hat mich eine aktuelle Statistik des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) zum Absatz der Lesegeräte dann doch etwas überrascht.

Demnach steigt dieser im Vergleich zum Vorjahr zwar um 247 Prozent – das klingt aber nur so lange beachtlich, bis man die absoluten Zahlen dazu kennt. Denn letztendlich werden dabei in Deutschland  im gesamten Jahr geschätzt gerade einmal rund 800.000 E-Reader abgesetzt – Tablet-Computer sind explizit ausgenommen. Das sind also durchschnittlich 67.000 Stück pro Monat. Klingt nicht wirklich beeindruckend – selbst dann  nicht, wenn man weiß, dass im Jahr davor sogar insgesamt nur circa 230.000 Geräte verkauft wurden. Mit anderen Worten: Kindle, Kobo und Co. bleiben 2012 offenbar weiterhin Nischenprodukte – auch wenn der Kindle unter Amazons Elektronik-Bestsellern seit längerem einen Stammplatz innehat.

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Da laut einer GfK-Studie vom März zu Jahresbeginn 1,6 Millionen Menschen in Deutschland einen E-Book-Reader besaßen, werden es auf Grundlage der BITKOM-Zahlen Ende Dezember wohl um die 2,4 Millionen sein. Für 2013 prognostiziert der Verband zudem einen Anstieg beim Geräteabsatz auf insgesamt rund 1,4 Millionen Stück. Gleichzeitig soll der Umsatz von 78 Millionen Euro auf 129 Millionen steigen. Ein Durchbruch am Markt sei bei E-Books und E-Readern erkennbar, heißt es aus Berlin.

Durchbruch? Ja – im Sinne von bedeutendem Fortschritt im Vergleich zum bisherigen Zustand. Durchbruch im Sinne von Boom? Sicherlich nicht. Aber woran hakt es eigentlich? Ist es die Affinität zum gedruckten Buch, die beschränkte Geräte- und E-Book-Auswahl oder liegt es einfach am Preis ? Der GfK zufolge ist der typische E-Book-Kunde jedenfalls zwischen 40 und 49 Jahre alt, verfügt über ein höheres Einkommen und eine mittlere Ausbildung. Ich vermute, der Großteil von euch wird zumindest beim Alter aus diesem Raster fallen. Umso mehr interessiert uns eure Sicht auf die Dinge. Ich darf zur Umfrage bitten!


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Christian Wolf wird am Telefon oft mit "Wulff" angesprochen, obwohl er niemals Bundespräsident war und rast gerne mit seinem Fahrrad durch Köln. Er hat von 2011 bis 2014 für BASIC thinking geschrieben.